Ja, schon in der Originalversion von Steve Winwood war eine Mandoline an prominenter Stelle zu hören. Aber die Songschreiberin, Sängerin, Gitarristin, Bassistin usw. Wil Maring aus Cobden/Illinois legt eine wesentlich bluegrassigere Version von „Back in the highlife again“ vor. Und weil wir zumindest gern Papst sind, sei hierfür gesagt: Wir sind Mandoline! Denn die Mando auf dieser Aufnahme spielt ein Deutscher – Mark Stoffel. Nächstes Jahr wird er ja auf dem Bühler Bluegrass-Festival zu Gast sein, gemeinsam mit seinen alten Kämpen von Main Spring. Wir aber sollten unseren Blick hierzulande nicht nur auf Alison Krauss richten, sondern auch auf Songschreiberinnen wie Wil Maring. Klingt jedenfalls gar nicht übel, was da von ihr auf Youtube so zu hören ist. Hier war sie ja erst neulich zu Gast im Trio mit Brad Davis und Robert Bowlin bei „Whiskey before breakfast“. Bei ihr bewegen sich zwar kaum Bilder, aber dafür ist der Sound sehr gut. Hier also zunächst das Original – bei dem Stevie mit F-Mando eine schlanke Figur macht – und dann die weibliche Variante. Was gegen dunkle Stimmungen an trüben Sonntagen.

