Schlafende Schöne

Das neue „Fretboard Journal“ für den Herbst ist angekündigt – und was sehen da meine Augen? Es gibt eine Geschichte über „Fylde Guitars“ drin! Das freut mich deswegen, weil selten was über diese kleine englische Firma zu lesen ist und meine erste gute Gitarre aus der Manufaktur von Roger Bucknall stammt, gebaut 1980, von mir erworben 1983. Es handelt sich um eine „Oberon“, ein Modell, das noch heute im Programm steht. Bei der Gelegenheit wird mir schmerzlich bewusst, wie wenig ich vor lauter Mandoliniererei dieses Instrument spiele. Und irgendwer hat ja mal gesagt, dass Instrumente ihren Klang verlieren, wenn man sie nicht nutzt. Dann müsste diese Gitarre jedenfalls viel von ihrem Klang eingebüßt haben. Aber kann man den denn nicht wecken, wenn man eines Tags wieder ganz viel drauf spielt?

Außerdem soll es zusätzlich eine Rolle spielen, wie jemand das Instrument bedient. Ein guter Gitarrist würde es somit zu höchsten Höhen führen, ein schlechter nur lauter schreien lassen? Manchmal klingt das nach Voodoo-Zauber, aber wahrscheinlich ist mehr dran, als einem Dilettanten lieb ist. Glaubt mir, liebe diverse Instrumente: Ich tu ja, was ich kann. Wenn Ihr doch bloß weiter freundlich zu mir seid? Danke sehr.

Einer zumindest spielt ziemlich viel auf seiner Fylde: Bluessänger Eric Bibb. Ihm und seinem und meinem alten Instrument zu Ehren das hier, die hübsche Ballade „Connected“. Übrigens  baut Fylde auch Mandolinen – die zielen allerdings eher auf Folk denn auf Bluegrass.

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