Mando lernen heißt siegen lernen!

Zum heutigen „Tag der Deutschen Einheit“ erlaube ich mir, im Namen des VEB Zupfinstrumentenbaus Markneukirchen auf einen für alle musikalischen Kader interessanten Beitrag im völkerumspannenden Zwischennetz hinzuweisen, den Beitrag unserer geschätzten Genossin Ariane Zernecke mit dem Titel: „Die Mandoline in der DDR – Eine Bestandsaufnahme“. In dem Fachaufsatz findet sich Wissen, das gerade an diesem Tag einer Würdigung bedarf. Der geneigte Leser erfährt, dass die Mandoline „drüben“ keineswegs ein Schattendasein neben der Schalmei führen musste. So trieben Volkskunstensembles das Instrument zur Blüte – neben der geschätzten Balalaika aus der SU. Die Arbeit liefert zudem wertvolle zeitgenössische Dokumente, etwa das Programmblatt zu einem klassischen Konzert mit Mandoline, Klavier und Sopran, das unter dem Motto stand: „Seltene Gäste mit fröhlichen Weisen“. Auch Instrumentenbauer berücksichtigt der Text.

In Erinnerung an den DDR-Mandolinenstar Gerd Lindner-Bonelli hier ein Auszug aus einer Konzertkritik zu einem Auftritt des Zupfinstrumenten-Doppelquartetts des Zentralen Volkskunstensembles des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes aus Weimar: „Hier hat es unser FDGB verstanden, durch die Programmgestaltung dazu beizutragen, unserer Landbevölkerung das Gute und Schöne deutscher und ausländischer Volksmusik nahezubringen, ganz im Gegensatz zu den vielen, oft auf niedrigem Niveau stehenden Schlagerveranstaltungen.“ Dem können wir uns natürlich nur anschließen.

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