Stofflieferer #2: James McMurtry

Der Mann ist Texaner, lebt in Austin und spricht nicht viel. Dafür schreibt er bemerkenswerte Songs und spielt eine ziemlich kernige Stromgitarre: James McMurtry. Seine Aufnahmen zeigen, wie mit wenigen Mitteln viel Musik zu machen ist. Seine ersten Alben hat John Mellencamp produziert. Mit John Prine, Dwight Yoakam und Joe Ely spielte er in der kurzlebigen Formation „The Buzzin´ Cousins“, die 1992 von der Country Music Association nominiert wurde für den Preis in der Kategorie „Vocal Event of the Year“. Aufsehen erregt hat McMurtry bisher vor allem durch seinen Song „We can´t make it here“, der den desolaten Zustand des amerikanischen Traums beschreibt und in Americana-Kreisen die Runde machte. Also kein Freund von Herrn Bush. Schon wieder jemand aus Texas, der ihn nicht mag.

James McMurtry verfügt zudem über eine leicht eigentümliche Stimme mit eigenem Charakter. Nicht schräg wie meinetwegen Neil Young, aber auch kein stromlinienförmiges Wohlkling-Organ. Man könnte ihn also beim Blindtest erkennen. Der Typ sieht aus wie ein Althippie, aber an der Musik findet sich nichts dergleichen. Sehr erdverbunden, packende Roots-Musik. Bei Youtube gibt es eine längere Liste seiner Songs. Ausgewählt hab ich mal das hier:

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2 Gedanken zu „Stofflieferer #2: James McMurtry

  1. ……ach ja; den Ausdruck „Sehr schön abgehangenes Tele-Geschrängel“ finde ich noch besser als das Video und finde, der sollte als offizielle Bezeichnung für das Bedienen einer Telecaster im Duden vermerk werden. Hut ab!

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