Doppeltes Sam-chen

Leicht beeinflussbar, wie ich nunmal bin, folge ich dem von Rainer Zellner hier gelegten Pfad und feature den Mandolinenspieler der „Infamous Stringdusters„, Jesse Cobb. Vor dieser Band hat er u. a. mit Valerie Smith, Jim Lauderdale sowie Lee Ann Womack gespielt. Und früher hat er sich gern so gekleidet wie sein großes Vorbild Sam Bush, offenbar weil er werden wollte wie er. Auf seiner Myspace-Seite geben einige Fotos Zeugnis von diesem Lookalike-Wettkampf. Im Rampenlicht steht Cobb jedenfalls schonmal, spätestens seit den aktuellen IBMA-Awards. Und gemeinsame Auftritte mit Sam Bush hat er auch schon hinter sich, wie unten zu sehen. Und was hört er angeblich (laut MySpace) auf seinem iPod? „OK Computer“ von Radiohead. Bluegrasser, komische. Brauchen offenbar auch Urlaub von ihrer eigenen Musik. Oder lassen sich durch Briten inspirieren, wie ja auch Chris Thile.

Dessen neue Band, die „Punch Brothers“, ist im Grunde seine alte namens „How to grow a Band“, mit der er seine jüngste CD aufgenommen hat. Chris Eldridge steht ebenfalls im Line-up. Dabei war er vor kurzem noch bei den Stringdusters dabei, doch da fehlt sein Name inzwischen. Stattdessen ist dort Andy Falco als Gitarrist gelistet, der jetzt erstmal alle Stücke lernen muss und deswegen die Stringdusters auf dem iPod hört. Bei der Wechselei blicken wir im alten Europa bald nicht mehr durch. Aber wir verfolgen das Personalkarussell weiter. So, und hier Jesse Cobb rechts neben demjenigen, der gern ähnlich sehen würde (oder war es umgekehrt?). Es wird mal wieder „Rollin´ my sweet baby´s arms“ gegeben.

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