Mandobluesiges mit Kenny

Kenny Edwards hat immer Bass gespielt – u. a. für Linda Ronstadt, J. D. Souther, Don Henley und Stevie Nicks und auch auf Warren Zevons „Excitable Boy“ von 1978, einer von Zevons besten Platten. In späteren Jahren ging er öfters mit der Gitarre zu Werke, und in noch späteren griff er sich auch die Mandoline. Die spielt er nicht nur auf seiner bislang einzigen Solo-CD von 2002, sondern beispielsweise auch auf Artie Traums aktueller Veröffentlichung „Thief of time“, etwa bei „Where the blues began„. Offenbar liegt ihm die Blues-Mando am ehesten, was auch bei seinem Stück „Misery & Happiness“ zu hören ist. Noch ein bisschen Klangstoff fürs Wochenende.

Ins hohe Gras

Also, mal ehrlich: Im Grunde haben die Amis doch genug eigene Bluegrass-Musiker, da brauchen die nicht auch noch welche aus Europa, oder? Aber offenbar gibt es Künstler aus der alten Welt, die trotzdem auf der anderen Seite des Atlantiks Bewunderer finden, beispielsweise die Band „G2“ aus Schweden. Zumindest lässt ein Post im „Bluegrass Blog“ darauf schließen, dass die fünf Jungs drüben durchaus Aufmerksamkeit erzielen. Im Mai dieses Jahres haben sie auf dem dicken EWOB-Festival in Holland den Titel als Europas beste Bluegrass-Band abgeräumt, dafür dürfen sie dann nächstes Jahr beim Original, dem IBMA-Fest in Nashville, auftreten. Als Besucher waren sie schon dieses Jahr dort und sind offenbar auf Interesse gestoßen; wahrscheinlich auch deshalb, weil sie alle Stücke selbst schreiben. Blog-Autor John jedenfalls ist voll des Lobs auf die Band und ihre erste CD „Where the tall grass grows„, die vor kurzem erschienen ist.

Wer weiß, was aus ihnen noch wird – sie sind ja alle noch keine 30. Da wollen wir uns mal vornehmen, so richtig alt zu werden, um deren Karriere möglichst lang verfolgen zu können. Es müssen ja nicht gleich 104 Lebensjahre sein, gelle Jopi? Es sei denn, wir bekommen auch eine junge Frau dazu.

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Die Rückkehr der Eichhörnchen-Frage

Wir haben das Thema hier bereits einmal diskutiert, vor rund einem Jahr im alten Doppelstopp-Blog: die Bezeichnung einer F-Mandoline als „getrocknetes Eichhörnchen“. Als ob diese Formulierung nicht schon schlimm genug wäre, las ich in einem Forum eine Variation – dort war im Hinblick auf die F-Mando vom Aussehen eines „überfahrenen Eichhörnchens“ die Rede. So was können nur Menschen schreiben, die Instrumente mit dem Look einer zentrifugierten Kröte spielen. Oder einer vielfach verstrahlten Hyäne. Oder einer mit sich selbst vielfach verknoteten Schlange. Oder einem gehäkselten Irgendwas. Oder … bääh.

Die weihnachtliche Not

Mandolinenspieler sind schon starke Typen und Mandolinenspielerinnen starke Typinnen, aber in einer Sache sind sie doch wie alle anderen auch: ratlos, was man zu Weihnachten schenken kann. Natürlich nicht irgendwem, sondern musikalischer Freund- oder Verwandtschaft. Die angeblich schon alles hat. Zum Glück gibt es dieses Blog, das in nächster Zeit die Weihnachtstipps nur so raushauen wird – so viele, dass das Geld dafür nicht reichen kann. Na gut, die Wahrheit ist: Ich habe keine Ahnung, was kommt. Aber mit diesen Backförmchen von neulich, die der Saitenkatalog anbietet, fangen wir schonmal an. Auch wenn keine Form in Mandolinengestalt daherkommt. Zumindest die Backnoten sind ja neutral und für alle gültig. Zu Weihnachten geschenkt, wirken sie sich erst im nächsten Jahr aus. Aber vielleicht darf man auch im Advent schon was verschenken, dann liegt vielleicht die ein oder andere Viertelnote auf dem Weihnachtsteller, mit Guss überzogen oder in Schokolade getunkt. So macht Notenlernen Spaß.

Will jemand mehr Wil?

Wenn ich mir Wil Maring so anhöre, muss ich an eine Marianne Faithfull denken, die ein nicht ganz so wildes Leben geführt hat. Diese Stimme jedenfalls besitzt eine Färbung in den tieferen Lagen, die an die englische Sängerin erinnert. Man höre sich mal „Flapping My Wings“ von ihrer MySpace-Seite an. Da lässt sich außerdem gleich eine ganze Reihe ihrer Songs in Komplettlänge kennenlernen. Und das kann nicht schaden. Das wollte ich am Sonntag schon gesagt haben. Noch ist es aber nicht zu spät.

Jimi, Erotik und ein Bassmann

Die Mandoline: ein Instrument mit erotischer Ausstrahlung und unbegrenzten musikalischen Möglichkeiten. Wer das Wort „Charme“ erfunden hat, muss dabei an die Mandoline gedacht haben. Zudem ist sie uns Menschen in ihren Erscheinungsformen so ähnlich: Es gibt schlanke, fülligere und regelrecht dickbauchige. Manche sind blond, andere brünett oder gar schwarz. Wenn man eine sieht, will man sie sofort anfassen – das geht mir noch nicht mal mit Frauen so. Die Mandoline ist kurzum ein Objekt der Begierde, dem sogar Mädchen erlegen sind. Jedenfalls schenkt sich die Sängerin unserer kleinen Bluegrass-Band zu Weihnachten selbst eine, mit finanzieller Unterstützung aus Familienkreisen. Ja und dann fand ich rein zufällig den Blog von Lady Marguerite, die in ihrem „Tagebuch einer Hure“ allerhand preisgibt, selbst ihre intimsten musikalischen Erlebnisse. Wozu ein Konzertbesuch bei einer nicht weiter spezifizierten Band gehört, wo wir aber folgende Zeilen finden: „Auf der Bühne stand eine singende Nymphe, die das Publikum verführte, sich selbst und das Mikrophon, das sie hielt wie das Gesicht eines geliebten Mannes. Ihre Stimme klang klar und rein im Gesplitter der Bässe und der elektrischen Mandoline … und dann kam das Mandolinensolo … große Kunst … es war der Jimi Hendrix der E-Mandoline, der vor mir auf der Bühne stand.“

Na, prickelt´s schon? Könnt Ihr es auch wie ich kaum erwarten, wieder zur Mando zu greifen? Vielleicht ist Lady Marguerite auch ein Mann und nur im Web eine Frau. Aber eine(r) mit dem Blick fürs wahre Instrument. Als Ergänzung zum Thema Hendrix übrigens noch Folgendes: Der Bassist der Jimi Hendrix Experience, Noel Redding, begann als Neunjähriger Geige zu spielen, wechselte dann aber zu Banjo und Mandoline! Mit 13 kam dann die Gitarre dazu und alles Weitere nahm seinen Lauf. Als er zu Jimi Hendrix stieß, konnte er angeblich noch gar nicht Bass spielen. Eine schöne Geschichte, und dazu noch wahr. Genauso wahr, wie dass er schon 2003 gestorben ist. Aber nun soll es erstmal gut sein mit dem Thema Tod. Sobald der November vorbei ist, konzentrieren wir uns wieder auf frohe Botschaften.

Jimi: keine Rente mit 67

Wäre Jimi Hendrix nicht am 18. September 1970 an seinem Erbr… naja, Ihr wisst schon, jedenfalls, hätte er nicht dies und das Ungesunde getan, könnten wir heute mit ihm seinen 65. Geburtstag feiern. Wie würde er wohl aussehen? Immer noch alle Locken auf dem Kopf, aber alle grau? Oder weiß? Oder etwa alle ausgefallen? Vielleicht würde er altersmilde geworden sein und inzwischen Mandoline spielen – oder zumindest E-Mandoline. Weil das aber alles Träumerei ist und Jimi es nicht mehr selbst besorgen kann, schicke ich hier Jim Richter vor. Der war hier ja schonmal zu sehen mit „Mission Impossible“ und eigentlich dachte ich, ich hätte vormals auch schon das hier unten eingebaut. Aber da täuscht mich wohl meine Erinnerung. Hier isser jedenfalls, dieser Arbeitsmann, mit einem Hendrix-Klassiker auf der Mando. Happy Birthday, Jimi! Und einen Rat an Herrn Richter: nie im Liegen brechen!

Wir sind Mando!

Ja, schon in der Originalversion von Steve Winwood war eine Mandoline an prominenter Stelle zu hören. Aber die Songschreiberin, Sängerin, Gitarristin, Bassistin usw. Wil Maring aus Cobden/Illinois legt eine wesentlich bluegrassigere Version von „Back in the highlife again“ vor. Und weil wir zumindest gern Papst sind, sei hierfür gesagt: Wir sind Mandoline! Denn die Mando auf dieser Aufnahme spielt ein Deutscher – Mark Stoffel. Nächstes Jahr wird er ja auf dem Bühler Bluegrass-Festival zu Gast sein, gemeinsam mit seinen alten Kämpen von Main Spring. Wir aber sollten unseren Blick hierzulande nicht nur auf Alison Krauss richten, sondern auch auf Songschreiberinnen wie Wil Maring. Klingt jedenfalls gar nicht übel, was da von ihr auf Youtube so zu hören ist. Hier war sie ja erst neulich zu Gast im Trio mit Brad Davis und Robert Bowlin bei „Whiskey before breakfast“. Bei ihr bewegen sich zwar kaum Bilder, aber dafür ist der Sound sehr gut. Hier also zunächst das Original – bei dem Stevie mit F-Mando eine schlanke Figur macht – und dann die weibliche Variante. Was gegen dunkle Stimmungen an trüben Sonntagen.

Ein Fordschritt

Immer und immer wieder habe ich mich gefragt, warum am Tailpiece meiner Kentucky-Mando zwölf Häkchen sind, wo doch nur acht Saiten befestigt werden müssen; habe mich nachts von rechts auf links gewälzt, war tagsüber unkonzentiert, habe die Geburtstage aller wichtigen Menschen vergessen. Jetzt endlich weiß ich, was es mit den Häkchen auf sich hat. Die Site frets.com hat es mir verraten. Michael Reichenbach wies vor Jahren schonmal darauf auf seiner Homepage hin, jetzt hab ich mal geguckt, was der Instrumentenbauer und -reparateur Frank Ford alles zu bieten hat. Und das ist einiges! Vieles werde ich nicht nutzen können, weil mir Handwerksgeschick und Werkzeug fehlen – zum Beispiel für Franks Anleitung, wie man diese nutzlose Griffbrett-Nase an Mandolinen entschärft, die der Gibson F5 nachempfunden sind. Dieser Wurmfortsatz befindet sich genau an der Stelle, wo viele Mandolinen am besten klingen. Sam Bush hat sich das Stückerl einfach absägen lassen, Frank Fort macht es raffinierter.

Aber das wollte ich doch gar nicht berichten. Es bleibt jedoch nicht aus, dass man auf der Site mal hier, mal da schaut, weil es viel Interessantes zu sehen gibt – übrigens auch für Banjospieler, Gitarristen, Ukulelisten (heißen die so?) usw. Zurück zu den Häkchen: Sehr ausführlich schildert Ford das Neubesaiten einer Mando, ich wusste gar nicht, auf was man da alles achten kann. Vor allem der interessierte Anfänger wird in dem Beitrag viele hilfreiche Tipps finden, auch was Intonation angeht. Ich fand dort die Erklärung der zwölf Haken: Früher, im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts, wurden die nicht umsponnenen hohen Saiten ohne Schlaufe ausgeliefert. Deswegen bekamen im berühmten Gibson-Tailpiece die A- und E-Saiten jeweils zwei Haken, damit man die da schön drumrumwickeln konnte. Muss heute nicht mehr sein, obwohl ich neulich in einem Satz GHS-Saiten auch eine ohne Schlaufe dabei hatte. Normalerweise kann man die Saiten also ganz einfach einhängen, ohne damit nochmal „um die Ecke“ herum zu müssen. Meine schlaflosen Nächte sind jedenfalls nun vorbei, die Tage verlaufen konzentriert und alle freuen sich über ihre Geburtstagswünsche. Danke, Mr. Ford.

In der Mel-Bucht vor Anker

Im Oktober habe ich versäumt, darauf hinzuweisen, jetzt kommt bald schon die neue Nummer von „Mel Bay´s Mandolin Sessions“ raus. Trotzdem noch ein kurzer Überblick über die aktuelle Ausgabe, in der uns der Klassiker „Turkey in the straw“ nahegebracht wird und Anfänger Einsichten ins irische Mandolinenspiel finden. Ein ausführliches Interview stellt den Mandolinenbauer Andrew Mowry vor, der in Oregon lebt und so erfolgreich ist, dass Kunden erstmal mit einem Platz auf der Warteliste zufrieden sein müssen. Ich mag diese Details aus den Werkstätten dieser Welt, die zeigen, mit wieviel Liebe zu Einzelheiten Instrumentenbauer zu Werke gehen. Michael Keyes präsentiert ausführlich die Mandolinenspieler-Familie Henry, seit drei Generationen dick im Geschäft – Chris Henry wurde jüngst als Mandolinenspieler des Jahres nominiert. Und dann gibt´s noch „Java“. Nein, kein Artikel über die Programmiersprache, auch nicht über die Insel. Es geht um eine Art Mazurka mit deutlichem Beat, bevorzugt in Frankreich von Akkordeonspielern dargeboten. Insgesamt galt solche Musik in vergangenen Zeiten als ziemlich vulgär – dann ist sie hier genau richtig, würde ich sagen. Nur spielen, wenn keine Kinder in der Nähe!

Stuart, nicht Rod

An irgendeiner Stelle erwähnte Darrell Scott mal Stuart Adamson, den Songschreiber, Sänger und Gitarristen der Band „Big Country„. Scott und Adamson waren offenbar befreundet, der Schotte war 1997 nach Nashville gezogen und hatte dort bei einigen Aufnahmen mitgemischt, unter anderen auch Darrell Scott unterstützt. Oder war es umgekehrt? Adamson kam mit seinem Leben nicht so recht klar, trank zuviel und fand offenbar nicht raus. Am 16. Dezember 2001 hat er sich in einem Hotel auf Hawaii erhängt.

Das Interview brachte mich jedenfalls drauf, mir nochmal die Debüt-LP von Big Country, „The Crossing“, anzuhören. Und da kam sie ihres Wegs, eine meiner liebsten Textstellen eines Rocksongs, die in wenigen Worten eine ganze Philosphie zusammenfasst, nämlich im Stück „In a big country“: „I´m not expecting to grow flowers in the desert/but I can look and breathe and see the sun in wintertime.“ Diese Zuversicht hätte Stuart Adamson wahrscheinlich gern tatsächlich gehabt. Kollegen wie David Bowie, Nils Lofgren und Ray Davies erzählten nur Gutes über den Mann und waren erschreckt über dessen Tod. „Chance“ wird jedenfalls immer eines meiner Leibundmagenstücke bleiben und den Sound macht Big Country so leicht auch niemand nach – die Weite, die wie ein Dudelsack phrasierende Gitarre. Schade um den Mann, der offenbar auch ein Plätzchen für Bluegrass in seinem Herzen hatte. Gerettet hat´s ihn nicht.

Ärger im Backwerk

Mein Liebstes an den nun deutlich dunklen Abenden ist – außer dem Mandolinenspiel – die Weihnachtsbäckerei. Das Teig kneten, das Ausrollen, das Ausstechen und sanfte Platzieren auf dem sorgsam gefetteten Backblech: Was gibt es Besinnlicheres? Und dann dieser Duft! Aaaaah! Umso schöner, wenn der Handel Ausstechformen anbietet, die den Musikliebhaber ansprechen. Es gibt Förmchen in Gestalt eines Pianos, einer Trompete, einer Violine, eines Saxophons und natürlich einer Gitarre. Und was gibt es nicht? Bluegrass-Backförmchen! Keine Mandoline, kein Banjo, kein Kontrabass! Müssen wir uns das jetzt auch noch aus den USA kommen lassen? Oder besser noch: aus China? Meine voradventliche Stimmung schwindet ganz dahin angesichts dieses Mangels. Keine Knuspermandos dieses Jahr. Meine Lieben werden weinen.

Whiskey für Teenie-Girls

Neulich wies ich auf diese Typen von Jugendschützern hin, die ihr Online-Schutz-System ausgerechnet „emando“ nennen mussten, obwohl wir von der Mandolinenfraktion den Begriff längst besetzt haben. Scheiß drauf. Jetzt geb ich dem ganzen Software-Zeugs mal eine richtige Chance, sich zu bewähren. Ich biete Euch hier nämlich einen Haufen eindeutig minderjähriger Mädels, davon eins zweifellos mit Migrationshintergrund, die ohne blau zu werden singen: „Lord preserve us and protect us,  we´ve been drinking whiskey ´fore breakfast“. Ich will verdammt sein, wenn das keine Polizei oder zumindest einen Kirchenmann auf den Plan ruft.

Abgesehen davon ist „Whiskey before breakfast“ eines meiner Lieblings-Traditionals, weswegen ich den Teenies gleich noch ein Trio hinzufügen möchte, bestehend aus Brad Davis (der Sack, wenn ich mich nicht völlig vergucke, spielt der Flatpickingmeister hier Mandoline), Robert Bowlin und Wil Maring. Es gibt sicher noch verträumtere Versionen des Klassikers, aber erstmal bin ich damit zufrieden. Prost zusammen!

Strummer oder Picker?

Warum nannte sich der ehemalige Clash-Sänger John Graham Mellor eigentlich Joe Strummer? Weil er auf der Gitarre immer alle sechs Saiten anschlug, also das „Strumming“ bevorzugte oder gar nicht anders konnte – jedenfalls zu Beginn seiner Karriere. Diese Erklärung hat er selbst abgegeben, zu hören in Julien Temples Film-Dokumentation „Joe Strummer. The Future is unwritten“. Hab mir den Film gestern auf DVD zugeführt – nicht ganz unanstrengend zu sehen, weil sehr schnell geschnitten. Außerdem muss man mit dem Lesen der Untertitel erstmal hinterherkommen: die ollen Punker sprechen ja kein feines Schulenglisch. Die Untertitelei war auch nicht immer von Sachkenntnis beflügelt. So hieß Tim Hardin in den deutschen Schrumpfsätzen „Harden“. Naja. Der Film lohnt sich trotzdem, weil er die Verrücktheiten einer bestimmten Zeit widerspiegelt. Und schön dran denken: Am 22. Dezember jährt sich Joe Strummers Todestag zum fünften Mal – da ist eine Gedenkminute (oder ein zweistündiges Filmgucken) angesagt.

Diese Art des Künstlernamens ist jedenfalls nicht schlecht, hat was Programmatisches. Mandolinenspieler könnten sich beispielsweise „Dick Doublestopper“ nennen oder „Jim Crosspicker“. Oder von mir aus „Ricky Downstroke“. Auch Doppelnamen wären denkbar, etwa „John Licks-Phrases“. Nä, wat albern.