Baumelnder Mandoschmuck vom Heiligen Claus

Er sitzt ein bisschen nah am Mikrofon, manchmal zerrt´s doch ordentlich, aber sonst spielt uns der „Fiddlemon“ auf zur Weihnacht. Natürlich so ´nen Ami-Scheiß: „Santa Claus is coming to town“. Das ist immerhin nicht kitschig, der Knabe swingt sich in die stille Nacht. Mehr muss heute nicht sein. Alles andere wäre zuviel. Beschallung war allerorten in den jüngsten Wochen. Da bin ich für so einen einsamen Swinger dankbar. Vor allem, weil man ihm – anders als dem Weihnachtsgedudel – entgehen kann. Einfach nicht auf Play drücken. Und dann Weihnachten feiern. Und morgen frage ich dann ab, wer alles eine neue Mando bekommen hat oder ein neues Tailpiece oder wenigstens neue Saiten oder eine Mando-Brosche. Ach so: Hinter diesem Link verbirgt sich die von Banjospielern vertretene und hier auch demonstrierte Ansicht, dass sich Mandolinen vor allem als erstklassiger Christbaumschmuck verwenden lassen. Aber dass die beiden Typen was genommen haben, merkt man spätestens an dem völlig psychedelischen Banjosound im Solo – und das zehn Jahre vor 1969. Einen schönen Heiligen Abend!

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2 Gedanken zu „Baumelnder Mandoschmuck vom Heiligen Claus

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