Konzertabende mit Steve

Jede Musik braucht offenbar ihre Rebellen, die sie von Zeit zu Zeit voranbringt oder zumindest verändert und sie so lebendig hält. Über die Country-Musik sind ja schon einige Rebellionen hinweggezogen. Einer der nachgeborenen Anführer war Singer/Songwriter Steve Earle, der immer für eine (politische) Provokation gut ist – obwohl sich das Provozieren in den USA wohl auch nicht so schwierig gestaltet angesichts des allgegenwärtigen Mainstreams und der Prüderie. Steve Earle jedenfalls hat eine neue CD veröffentlicht namens „Washington Square Serenade„, auf der er die meisten akustischen Instrumente selbst spielt: Gitarren, Bouzouki, Banjo, Mundharmonika und – Mandoline. Dass der Mann in der amerikanischen Musiktradition steht, hat er zumindest 1999 gezeigt, als er gemeinsam mit der Del McCoury Band das Album „The Mountain“ eingespielt hat, Kostpröbchen hier. Gemeinsam mit seiner Frau, der Country-Sängerin Allison Moorer, kommt Earle nun nach Europa, spielt Termine in Amsterdam, Gent, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Darmstadt, das alles im Februar. Das werden wahrscheinlich keine Bluegrass-Konzerte, aber sowas wie Alternate Country oder Americana ist ja überhaupt nicht von schlechten Eltern.

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