Ein Schoppen bei Rose

Nein, das ist nicht der Internationale Frühschoppen mit sechs Journalisten aus fünf Ländern. Und der Werner Höfer hier heißt Charlie Rose und leitet eine Diskussionssendung, die für mehrere US-Sender produziert wird. Also statt sechs Tintenpissern aus fünf Absteigen saßen da neulich drei Musiker aus zwei Ländern zusammen, um über eine einzige CD zu reden – eine halbe Stunde lang. Es ging um das Album „Raising Sand“ und die Diskussionsteilnehmer waren: Alison Krauss (USA), Robert Plant (GB) und T-Bone Burnett (USA). Die Hauptakteure sprachen also über ihr eigenes Ding. Was es da alles zu plaudern gab, lässt sich auf dem Rose-TV im Internet verfolgen, sofern man fit genug in Englisch ist. Immerhin: Für die Dauer von etwa fünf Minuten ist es auch optisch eine hübsche Zusammenstellung. Man stelle sich eine solche Sendung in Deutschland vor: Roger Willemsen spricht in intimer Runde mit Andrea Berg, Eugen Römer und Dieter Thomas Heck über das neue Berg-Album „Dezember Nacht“. Oh. Im Ton vergriffen. Völlig absurder Vergleich. Trotzdem amüsanter Gedanke.

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