Manche bleiben drüben

Manche Marken sind ein Begriff. Dazu gehört auch Washburn. Entstanden vor rund 120 Jahren in Chicago, existiert der Name immer noch, hierzulande vor allem verbunden mit Gitarren. Doch Washburn stellt auch Mandolinen und Banjos her. Die kann sich in Deutschland allerdings niemand angucken, weil keiner sie einführt. Der deutsche Washburn-Importeur Trius Music in Ibbenbühren kauft nur akustische und E-Gitarren ein. Dabei würde mich mal das Mando-Modell M120 interessieren, weil es ein breiteres Griffbrett hat als die übliche F-Mando und einen tieferen Korpus für mehr Volumen, was einen entsprechenden Ton produzieren soll. Gestaltet wurde das Instrument gemeinsam mit Richie Owens, der als Mandolinist mit Dolly Parton auf Tour war und ansonsten Instrumente baut und repariert für Acts wie die Dixie Chicks, Nils Lofgren und Ron Wood. Tja, möglicherweise kann man dieses Jahr auf der Frankfurter Musikmesse ja solche Neugier stillen und sich die Mando mal packen. Aber wegen der Geräuschkulisse in Halle 3.1 ist ein regulärer Klangtest kaum möglich. Eine andere Washburn geht als „Jethro-Burns-Signature“ auf die Märkte in Nordamerika: die M6SW. Die beiden Mandolinen kosten zwischen 1300 und 1500 US-Dollar laut Liste. Ein Vergleich mit entsprechenden Eastman- oder Kentucky-Modellen wäre doch mal interessant. Aus lauter Spielerei. Nicht wegen mir. Hab ja ne Mando und bin mit der KM-1500 weiter sehr zufrieden. Aber man wird ja noch neugierig sein dürfen …

mandos_m120_1.jpgM120

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