Dick schlägt dünn

Fußball und Mandoline haben viele Gemeinsamkeiten. Hie wie dö heißt es in halbwegs regelmäßigen Abständen: Sai(ei)tenwechsel! Oder, falls man nicht von vornherein festgelegt ist, Sai(ei)tenwahl! Gestern habe ich beschichtete D´Addarios aufgezogen, die EXP 75 Medium Heavy, mit einer 0.115 als erster und einer 0.41 als vierter. Der Satz kam kostenlos in meine Hände – beim EWOB in Holland, wo D´Addario als Sponsor dabei war und im Mando-Workshop mancherlei springen ließ. Ich dachte mir: Nimmste mal die Dicken, die würdest Du Dir sowieso nie kaufen, weil die bestimmt so stramm sind, dass das Spielen keinen Spaß macht. Jetzt also die Probe. Und siehe da: Ich empfinde die gar nicht als unangenehm, sondern war im Gegenteil positiv überrascht. Die lassen sich recht easy spielen, deutlich besser als die zahlenmäßig dünneren J 74 gleicher Marke, dem Standardsatz für viele Mando-Spieler. Aber die fand ich für mich ganz hart und unkomfortabel. Nun also die dickeren Longlife-Saiten! Mal sehen, wie sie sich im Klang entwickeln. Aber beim ersten Eindruck sind sie mir lieber als die beschichteten Elixir-Nanowebs. Ach ja, die ewige Saitendiskussion. Im Mandolin Café füllt sie einen Thread nach dem nächsten. Ich will es für heute dabei belassen und nur noch anmerken, dass Zahlen eben doch nur Zahlen sind, das tatsächliche Spielen aber was Anderes. Will sagen: 0.11er sind nicht gleich 0.11er. Aber das wisst Ihr ja. Vergebung.

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