Doppelt gestoppt klingt besser

So, nochmal zurück zum Solinger Mando-Workshop mit Jesper Rübner-Petersen: Trotz aller Stücke, die auf dem Arbeitsplan standen, werde ich mich in nächster Zeit vor allem mit einem Song-losen Thema befassen – dem Improvisieren mit Hilfe von Double Stops. Wenn man das beherrscht, ist man in der Lage, zu jeder Tonart was Schönklingendes beizutragen. Also ein melodisches Solo, das sehr bluegrassig und voll dröhnt. Und natürlich eignen sich die Double Stops auch hervorragend zum Tremolieren. Nun ja, die alten Hasen an der Mando mögen hier mal weghören, ist für die ja kalter Kaffee. Aber ich muss erstmal in G mit D und C anfangen und mir die Positionen der Doppelstopps merken – zu jedem Grundton drei.

Hier Näheres zu erklären, ist ein bisschen schwierig. Im Grunde bestehen die Stopps zum 1. aus Grundton und Quinte, zum 2. aus Terz und Grundton und zum 3. aus Quinte und Terz, jeweils den höchsten Ton zuerst genannt. In G wären das also 1. G und D, 2. H und G sowie 3. D und H zusammen angestimmt. Ich hoffe, ich liege richtig. Bin ja musikalischer Analphabet. Auf der Suche nach erklärenden Stücken im Web fand ich dieses Video und jenes Filmchen nebst drei Lektionen hier. Vielleicht hilft´s. Ich muss nun wieder ran an die Dinger, damit ich demnächst auch in B und Bb was Wohlklingendes zustande bringe.

Stars aus der Bluegrass-Höhle

Das nenn ich doch mal eine Location! Sie befindet sich 333 Fuß in der Erde, man benötigt festes Schuhwerk und einen Führer, um hinzugelangen, und dann kann man dort in der großen Höhle einmal im Monat einem Bluegrass-Konzert lauschen! Die Rede ist von den „Cumberland Caverns„, einem Höhlensystem in Tennessee mit einer unterirdischen Ausdehnung von mehr als 32 Meilen. Logischerweise heißt die Konzertreihe da unten im „Volcano Room“ auch „Bluegrass Underground„. Als nächstes stehen Konzerte mit den „Infamous Stringdusters“ (8. November) und Tim O’Brien (6. Dezember) auf dem Programm. Das Schöne für uns: Die Auftritte werden nicht nur lokal über Mittelwelle verbreitet, sondern ebenfalls übers Internet, und zwar von der legendären Country-Station „WSM 650 AM“ aus Nashville.

Außerdem sitzt man zu Hause in Sicherheit. Denn könnte es nicht sein, dass sich durch merkwürdige Resonanzen vonseiten des Banjos plötzlich Felsbrocken lösen und den Rückweg verschütten? Nur um eins muss man sich im Erdenleib keine Sorgen machen: dass ein Handy klingeln könnte. Denn dort in der Unterwelt gibt es wahrhaftig nicht die Spur von Empfang. Kleine sichere Reise in die unterirdische musikalische Welt Tennessees gefällig? Sofort! Und weitere Eindrücke samt der Gegend obertage vermitteln sich hier.

Zusammenbruch am nebligen Berg

Mandolinen-Workshop, die Zweite! Kaum hatte die Veranstaltung am Freitag begonnen, zog Seminarleiter Rübner-Petersen Noten und Tabs zu einem sehr bekannten Stück hervor – jedenfalls unter Banjo-Spielern sehr bekannt. Die Gema sagt, dass es Earl Scruggs geschrieben hat, Wikipedia nennt einen gewissen Thomas Kinsella als Autor des „Foggy Mountain Breakdown“. Nun weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Jedenfalls – und das beruhigt uns Mandolinista – ist dieser Banjo-Breakdown ein enger Verwandter von Bill Monroes „Bluegrass Breakdown“, und was der gottseidank gespielt hat, dürfte bekannt sein. Also lässt sich um Ecken herum begründen, warum wir uns mit einem Banjo-Klassiker zu befassen hatten. Der Herr Jesper hat es vielleicht aber auch zur Völkerverständigung zwischen zwei Instrumentengruppen herausgesucht. Tatsache aber ist, dass der Foggy Mountain Breakdown tatsächlich auch auf der Mando beträchtlich knallt! Vorausgesetzt, man übt schön und gewöhnt sich Schnelligkeit an. Mag der eine oder andere darüber die Nase rümpfen: Das Stück macht auch auf acht Saiten Spaß. Und mehr will zumindest ich nicht.

Und bitteschön: Hier das Gruppenfoto der Workshop-Beteiligten – hinaus damit in alle Welt!

Saiten vernichten mit John

Mandolinenworkshop mit Jesper Rübner-Petersen in der Solinger New Acoustic Gallery vorbei. Eindrücke sacken lassen. Mandoline durch Umstimmen in AF#/DD/AA/DA in ein fremdes Instrument verwandelt. Aber ein hochinteressantes. Da kann man durch die offene Stimmung munter drauflos kloppen und Dinge ausprobieren. Klingt alles toll. Irgendwie. Nur Vorsicht beim anschließenden Hochstimmen in die gewohnten Gefilde: Saitenreißgefahr! Leider gibt es im Prinzip wohl nur mehr oder weniger ein Stück in dieser Stimmung: „Get up John“ von Bill Monroe. Wären es mehr, gäbe dies eine gute Ausrede her, warum man unbedingt eine zweite Mandoline anschaffen müsste. So bleibt es bei einer faden Begründung. Was weiter beim Workshop geschah? Wird hier nach und nach verraten. Nur soviel: Es waren drei angenehme Tage mit angenehmen Menschen und hübschem Improvisieren mit Hilfe von Doublestops. Passend also zum Namen dieses Blogs. Stellungnahmen der Teilnehmer womöglich in den nächsten Tagen im Online-Gästebuch der NAG.

So die Alten sungen …

In den 60er-Jahren schickten die legendären Konzertveranstalter Lippmann & Rau Festivals voller Roots-Musik durch bundesdeutsche Hallen: Flamenco, Blues, Folk, Country, Lateinamerikanisches, Gospel. Besonders prominent: das „American Folk Blues Festival“ von 1967-69. Schließlich bezogen sich in den 60ern viele Rockmusiker auf die Vorväter des Blues und deren Songs. Zu der Festival-Reihe gehörte auch das „Festival of American Folk & Country Music“ 1966, bei dem Künstler wie die Stanley Brothers, „The New Lost City Ramblers“ und Roscoe Holcomb auftraten. Vieles hat das Fernsehen des Südwestfunks und des Westdeutschen Rundfunks damals mitgeschnitten. Und nun steht eine DVD-Reihe zur Veröffentlichung an unter dem Namen „The Legends of …“, die einen dokumentarischen Querschnitt durch die Festivals bieten wird. Näheres zu der Serie findet sich in einer Presseinformation von „Tropical Music„. Jede DVD spielt länger als zwei Stunden; bei liegt ein 56-seitiges Booklet mit dem originalen Artwork.

Bei den Erscheinungsterminen gehen die Angaben allerdings munter durcheinander: In der Presseinfo wird der 24. Oktober genannt – das wäre heute. Auf der speziellen Website der DVD-Reihe kündigt Tropical den 23. Januar 2009 an. Den Vogel aber schießt Amazon ab: Dort heißt es, die DVDs stünden ab 25.12.2009 zur Verfügung! Jedenfalls scheinen die Aufnahmen, die noch nie auf VHS oder DVD erhältlich waren, früher oder später tatsächlich auf den Markt zu kommen. So mancher Dabeigewesene wird sofort zuschlagen, so mancher Nachgeborener sich freuen, die Vorbilder ihrer eigenen Helden lebendig erleben zu können.

Die Sache mit dem Koffer

Also eine Sache war mir ja bis jetzt noch gar nicht aufgefallen: In ihrem Wahn (oder Anspruch), möglichst exakte Kopien von Loars Instrumenten herzustellen, machen die Fälscher auch nicht vor den Koffern halt! Wachgerüttelt hat mich ein Foto auf Beimborns Vintage-Seite mit der Loar F5 Nr. 75702 – liegt in einem rechteckigen Koffer mit blauem Futter. Denn zu meiner Kentucky KM-1500 gab´s ebenfalls einen solchen Koffer mit identischer Raumaufteilung und genauso blauem Innenfutter. Hat Lloyd Loar vielleicht auch legendäre Mando-Behältnisse entworfen, die bis heute als Standard gelten können? Und ist eine genaue F5-Kopie erst dann tatsächlich perfekt, wenn auch beim Koffer alles stimmt? Diese Frage werde ich dann mal am Wochenende in die Runde werfen, wenn ich zum Mando-Workshop nach Solingen fahre. Wahrscheinlich wirft man mir dann auch was entgegen – möglicherweise eine Kaffeetasse. Ich könnte´s verstehen.

Nr. 75702 samt Samtkoffer

Mandolin Bros. statt Lehman Bros.

Was soll man bloß tun? Die Einschläge kommen näher. Mein bisschen Erspartes liegt beim deutschen Tochterunternehmen einer Bank, der der niederländische Staat kürzlich ein paar Milliarden zugeschustert hat. Vielleicht sollten wir es ganz schlau machen und Geld in Materie verwandeln. In Materie, die dazu noch Freude bereitet. Eine echte Lloyd-Loar-Mando für 200.000 Dollar zum Beispiel. Oder von mir aus auch ein aktuelles Edelmodell einer anderen Schmiede. Es sollte uns schließlich zu denken geben, dass es zwar die Traditionsbank „Lehman Bros.“ nicht mehr gibt, dafür aber die „Mandolin Bros.“ in New York munter fort existieren, mit ihrem Geschäft auf Staten Island. Aber die Banker haben ja offenbar aufs falsche Pferd gesetzt. Vielleicht sollten wir jetzt umsatteln und statt Gold oder Häuser alles in wertiges Instrumentarium stecken. Damit kann man im Notfall immerhin noch Straßenmusik machen. Klingt bestimmt besser als in verbranntem Geld rascheln.


Neuer Mann mit DMM

DMM? Kenn ich! „Direct Metal Mastering“, eine klangverbessernde Neuerung aus der letzten großen Vinyl-LP-Zeit, entwickelt von Telefunken. Nicht? Nein? Ist hier nicht gemeint? Ja was bitteschön denn? Ach, Gibson F-5 DMM, sach doch gleich! Bei diesem feinen Instrument stehen die drei Buchstaben natürlich für was Anderes, nämlich „Distressed Master Model“. Es soll näher an einer echten Loar sein als alles, was Gibson bis dato gebaut hat, über viele Mitten und Höhen verfügen. Außerdem ziert sie das seltene „Triple Side Binding“, das auch Bill Monroes Hobel hatte. Ja wer besitzt denn sowas, höre ich schon die Fragen durch den Äther sausen? Es ist der jüngste Zugang in der Riege „Mando-Spieler in D“: Hendrik Ahrend. Alles weitere über diesen bewährten Fahrensmann der Mando und glücklichen DMM-Picker über eben jenen Link in der rechten Leiste. Nur das DMM-Instrument dürft Ihr schonmal hier bestaunen: als gern gesehenen Gast auf dem Sofa.

Annie und der Ragtime

Nach längerer Zeit habe ich mir vorgenommen, mal wieder ein neues Stück zu lernen: „Ragtime Annie“, so wie es uns DVD-Schülern Sam Bush nahe gebracht hat. Das alte Fiddle-Tune geht gut ab und macht bestimmt viel Spaß beim Spielen – wenn man denn ein gewisses Tempo drauf hat. Aber Eile mit Weile. Für die, die es nicht kennen, habe ich hier mal eine Version auf Youtube rausgesucht, die ein in England lebender und aus Milwaukee stammender Typ auf einer tschechischen Lebeda F 5 spielt: Dan Beimborn. Das ist jetzt nicht unbedingt sauber präsentiert, aber gibt mindestens den Typ wieder. Beimborn spielt nicht nur Mando, sondern betreibt auch das „Mandolin Archive“ mit Vintage-Schätzen der Firma Gibson. Nebenbei gesagt, handelt es sich bei ihm wieder mal um einen, der zuerst Punk gespielt hat und dann über die Pogues zur Mandoline gefunden hat. Kommt mir irgendwie bekannt vor, dieser Weg. Willkommen, Kollege!

Hart arbeitend ins Wochenende

Um mal eine Tradition zum Wochenende aufzugreifen: Hier kommt ein Video mit hart arbeitenden Männern, namentlich Tony Rice, Sam Bush, Jerry Douglas, Mark O´Connor und Béla Fleck. Sie impfen uns für die nächsten Tage Selbstbewusstsein ein: „I´m a freeborn man“. Dann strengt Euch mal schön an, Ihr Freien! Damit habt Ihr Euch das Wochenende wirklich verdient.

Gut ohne Worte

Nicht jede CD, die man sich kauft, rotiert auch gleich in großer Häufigkeit im Player. Manchmal stehen Schallerzeugnisse auch eine Weile im Regal, nachdem einmal reingehört wurde. Aber irgendwann macht es klick! Und dann wird das Ding rauf- und runtergehört. Gerade hatte ich nochmal die „Instrumentals„-CD von Ricky Skaggs & Kentucky Thunder laufen lassen. Schon nach dem ersten Hören fand ich die ziemlich gelungen, obwohl ich sonst gern jemanden singen höre. Aber die Vielfalt der Melodie-Einfälle und die musikalische Abwechslung erschließen sich jetzt gerade recht. Ziemlich viele irische Einflüsse sind zu hören, die dem gesamten Album eine freundliche Grundstimmung verleihen. Aber es gibt auch ziemlich knackig-bluesige Nummern wie „Missing Vassar“, das man sofort auf der Mando nachspielen möchte. Aber so einfach ist das nicht – klingt zwar vieles eingängig, simpel nachzuempfinden dürfte aber schwer werden. Na, es ist halt der aufrechte Christenmann Ricky, obwohl es bei ihm wohl nicht der Glaube ist, der Berge versetzt, sondern seine Fähigkeiten am Instrument. Die Botschaft: Wer denkt, ein Instrumentalalbum sei nicht sein Ding, der lasse sich hier eines Besseren belehren. Da ist Virtuosität nicht Selbstzweck, sondern musikalisches Mittel. Nur ein Tipp: die Nr. 5 überspringen – überflüssiger Ballast.

Schön geschmeidig bleiben

Es geht doch wirklich nichts über einen Magen, den man nicht spürt, der tadellos arbeitet und schön geschmeidig bleibt. Leider ist meiner ein anderer Typ. Jetzt hat er sich mit einer Schleimhautentzündung eindringlich gemeldet. Ich habe alles versucht: kleingeriebene Perlmutteinlagen, gestoßene Mechanikknöpfe, Extrakt aus Silk und Bronze – vergebens. Erst jetzt, da ich zum Äußersten gegriffen habe, geht es wieder aufwärts: gesottenes Banjofell an gemahlenen Resonatorringen. Dazu eine konsequente Diät aus F-Löchern, mit ovalen gemischt. Alles kein Spaß, Freunde, das Ganze! Nicht zu vergessen: In dieser Leidenszeit keine hektische Bluegrass-Musik hören, sondern sich bei entspannten Klängen und entsprechenden Typen zurückfallen lassen. Etwa zu so was wie hier in dem kleinen Schnipsel:

Aktenzeichen Mandoklau

Adam Steffey ist ein toller Mandolinenspieler – wie gestern berichtet, wiederum von der IBMA ausgezeichnet. Die Firma Gibson hatte ihm zu Ehren bereits ein Signature-Modell auf den Markt gebracht: in einer Auflage von 50 Stück. War wahrscheinlich, bevor er Daley-Mandos spielte? Jedenfalls dürfte dieses Gibson-Modell einiges gekostet haben. Umso ärgerlicher dann, wenn es einem gestohlen wird. So kürzlich passiert dem Kollegen Chris Harris, der bei „Junior Sisk & Rambler´s Choice“ hobelt. Aus dem 18. Stock des Renaissance-Hotels in Nashville wurde das gute Stück entwendet und wer weiß, ob es jemals wieder auftaucht.

Der wirtschaftliche Schaden ist beim Klau solcher Instrumente das eine. Manchmal wiegt aber viel schwerer, dass eine Menge Erinnerungen in der Mando stecken, dass sich eine emotionale Beziehung zum Instrument entwickelt hat. Und das geschieht bisweilen auch bei 500-Euro-Teilen. Wenn die Dinge einem so ans Herz wachsen, schmerzt es umso mehr, wenn irgendein gieriger Vogel oder gewissenloser Fan lange Finger macht, um so seine Devotionaliensammlung zu ergänzen. Ob´s Peter Bucks alte Rickenbacher ist oder die Steffey-Mando von Harris: Solche Sachen stehlen heißt, den Leuten an der Seele weh zu tun. Ums mal pathetisch, aber treffend zu formulieren. Und sowas gehört doppelt hart bestraft. Gibt´s in Guantanamo Bay eigentlich ein Extra-Lager für solche Spitzbuben?

Das Adam-Steffey-Modell von Gibson

Preise, Awards und Ehrungen

Vor wenigen Tagen sind in Nashville die diesjährigen Awards der „International Bluegrass Music Association“ (IBMA) vergeben worden. Und man stellt leicht fest: Abräumer war das Duo „Dailey & Vincent“, die gleich in sieben Kategorien absahnten – Gitarrist Jamie Dailey und Bassist Darrin Vincent. Nun sind die beiden nicht allein unterwegs, sondern werden von einer Band unterstützt, in der ein gewisser Jeff Parker Mandoline spielt. Wie das klingt, lässt sich auf der MySpace-Seite von Dailey & Vincent feststellen. So, streng nachrichtlich geblieben, keine Meinungsäußerung, man urteile selbst.

Mandolinenspieler des Jahres wurde wie gewohnt einer der alten Bekannten: Adam Steffey hat´s getroffen – inzwischen zum sechsten Mal. Ach gönnen wir ihm´s ruhig, auch wenn er manchmal diesen irren Blick in den Augen hat, wie man ihn aus der Bundesliga von Christoph Daum und Tim Borowski kennt. Vielleicht gibt es demnächst hier noch einen Erlebnisbericht vom diesjährigen IBMA-Fest, Rainer Zellner hatte mal sowas anklingen lassen, als wolle er in Erinnerungen schwelgen. Sämtliche Gewinner der IBMA-Awards stehen hier.

Schnelle rote Bären

Erst kürzlich hatte ich ja vom Pick-Fieber im Mandolin Café berichtet; damals ging´s um die „BlueChip Picks“. Ebenfalls hitzige Debatten gibt es um eine andere Anschlaghilfe mit Schildpatt-Anmutung: die Plektren aus dem Haus „Red Bear„. Künstler wie Mike Compton, Brad Davis, Tommy Emmanuel schwärmen von den Dingern, und auch Bauer Lynn Dudenbostel zeigt sich begeistert. Die Dinger gibt es mit symmetrischer Spitze, aber auch mit einem angewinkelten Ende, dem sogenannten „Speed Bevel“. Da muss man wohl probieren, was einem besser liegt. In Deutschland gibt´s die Tortis beispielsweise bei „Tone Toys“ für knapp 24 Euro das Stück. Da darf guter Ton offenbar was kosten, bei den Rotbären. Hauptsache, keine Problembären. Was mich auf die CSU bringt …