Mandolin Bros. statt Lehman Bros.

Was soll man bloß tun? Die Einschläge kommen näher. Mein bisschen Erspartes liegt beim deutschen Tochterunternehmen einer Bank, der der niederländische Staat kürzlich ein paar Milliarden zugeschustert hat. Vielleicht sollten wir es ganz schlau machen und Geld in Materie verwandeln. In Materie, die dazu noch Freude bereitet. Eine echte Lloyd-Loar-Mando für 200.000 Dollar zum Beispiel. Oder von mir aus auch ein aktuelles Edelmodell einer anderen Schmiede. Es sollte uns schließlich zu denken geben, dass es zwar die Traditionsbank „Lehman Bros.“ nicht mehr gibt, dafür aber die „Mandolin Bros.“ in New York munter fort existieren, mit ihrem Geschäft auf Staten Island. Aber die Banker haben ja offenbar aufs falsche Pferd gesetzt. Vielleicht sollten wir jetzt umsatteln und statt Gold oder Häuser alles in wertiges Instrumentarium stecken. Damit kann man im Notfall immerhin noch Straßenmusik machen. Klingt bestimmt besser als in verbranntem Geld rascheln.


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