Vom Ryder zum Porter

Mitte der 80er-Jahre erschien eine Riege sogenannter „alternativer Country-Rocker“ auf der Bildfläche. Dazu gehörten „Jason & The Scorchers“ und die „Long Ryders“. Von letzteren mochte ich vor allem das Stück „Looking For Lewis And Clark“. So, und jetzt gehen wir in die Gegenwart, in der kürzlich hier von England und der „Southern Tenant Folk Union“ die Rede war und auch von den „Coal Porters“. Und was sehe ich? Sid Griffin, Gitarrist und Sänger der Long Ryders, spielt Mandoline bei den Porters und ist wohl auch Kopf der Band! Der Mann, in Kentucky geboren, lebt in London und spielt dort Bluegrassiges. Offenbar hat er aber auch Spaß daran, Punk-Klassiker ins akustische Gewand zu kleiden, beispielsweise „Teenage Kicks“ von den „Undertones“. Auf der ersten CD der Coal Porters (genialer Name!) namens „Turn The Water On Boy“ spielt übrigens Ex-Byrd Chris Hillman Mando. Alle treffen sich irgendwo irgendwann. Und wie klein der Schritt von Punk zu Bluegrass ist, wäre hier wieder mal bewiesen. Also nun zweimal Sid Griffin: einmal mit den Ryders, dann mit den Porters. Und dieses knackige Stück Musik lohnt sich auch, mal wieder gehört zu werden: „Absolutely Sweet Marie„, der Mitgröler von Jason und den Scorchers.

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