Wir schalten um nach München

Willkommen, Freunde der gepflegten Nostalgie! Das hat hier natürlich überhaupt nichts mit Mandolinen zu tun. Aber wer wie ich gelegentlich tief auf Youtube recherchiert, der findet die unglaublichsten Dinge. Und wird erinnert und mit Demut gepudert. Denn unten stehendes Beispiel steht für den Beweis, wie sehr das deutsche Fernsehen der 70er-Jahre die Geduld von Kindern herausgefordert hat! Wie lange dauert das denn noch, bis endlich die Kinderstunde aus München kommt und Carolin Reiber uns begrüßt mit: „Grüß Gott, liebe Mädel und Buben.“ Und heute? Können es selbst Erwachsene kaum glauben, wie groß die leeren Zwischenräume damals im Programm waren. Nun denn.

Wer vor Nostalgie geschüttelt werden möchte, schaue mal bei Youtube herein, was da dieser „logoprof“ alles an begehrenswerten Schnipseln eingestellt hat – vom „Drehscheibe“-Intro bis zum „Loch in der Banane“ ist alles dabei. Und wer dann noch nicht satt ist und wissen will, was an einem bestimmten Tag der Vergangenheit im Fernsehen lief, wird vielleicht bei „TV-Programme.net“ fündig. Allesamt gute Heilmittel gegen schlechtes Erinnern. Und nun: Film ab!

Ein Gedanke zu „Wir schalten um nach München

  1. Ja, das waren noch Zeiten. Man fieberte bestimmten Sendungen entgegen und abends gab es noch einen Sendeschluss. Und keine Werbung 12x pro Film (hat auch Nachteile, wenn man gerade nötig pinkeln muss). Aber im Allgemeinen sage ich: Früher war nicht alles, aber vieles besser. Und das meine ich ernst. Umso ernster, je älter ich werde. Verdammte Fortschritts- und Technikgläubigkeit! Und da kann ich auch einen kleinen Schwenker zur Mando machen: Kein Tonabnehmer, keine Effektgeräte, kein Technosound…

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