Rumoren im Preisgefüge

Es gibt viele schöne Wörter in der deutschen Sprache. Eines davon: Preisgefüge. Klingt in gewisser Weise nach festem Rahmen und einem Maß an Transparenz. Manchmal frage ich mich aber, ob in der globalen Mandoverkaufswirtschaft so etwas überhaupt existiert. Nehmen wir mal die kürzlich hier diskutierte Giacomel-Kopie von Eastman – die bietet die englische Acoustic Music Company wie erwähnt für 1850 Pfund an, also heute rund 2000 Euro. Beim „Mandolin Store“ in den USA steht das Instrument für 2796 Dollar zum Verkauf. Das klingt nach einem riesigen Preisunterschied, entspricht aber etwa 2144 Euro. Sieh an. Nehmen wir was Anderes: die Kentucky KM-1000. Kostet etwa laut jeweiligen Online-Katalogen bei „Martins Musikkiste“ 1699 Euro, im Berliner „American Guitar Shop“ 1190 Euro. Holla, was ist da los? In die weite Welt geguckt, liegen die Preise weniger weit auseinander als bei Angeboten aus dem eigenen Land? Vielleicht klärt mich mal ein Händler auf. Oder ich lasse mich auf der Musikmesse vom deutschen Kentucky-Vertrieb „pro arte“ aufklären.

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