Nach Hause, Opossen jagen

Jajaja, manchmal kommt die Einsicht eben spät. Erst will man unbedingt fort von zu Hause, was erleben, und dann sitzt man irgendwann weit entfernt, kennt keine Sau und bekommt Heimweh. Darum geht es im „Blue Ridge Mountain Blues“, einem dieser alten Lieder aus den Bergen, von denen der Dr. Ralph so gerne welche vorträgt. Und nach was der Textautor nicht alles Heimweh hatte: nicht nur nach Ma und Pa, sondern vor allem nach sorglosem Herumhängen. Außerdem steht ihm der Sinn nach Jagd:

I’ve got the Blue Ridge mountain blues
Gonna see my old dog Trey
Gonna hunt the possum where the corn tops blossom
On that Blue Ridge far away

Soso, er will also die Beutelratte erlegen! Das Opossum vom Baum holen! Also ich für meinen Teil habe da wieder was gelernt: Ich wusste gar nicht, dass es in den Blue Ridge Mountains solche Tiere gibt. Jetzt weiß ich´s. Und wehe, das war dichterische Freiheit des Autors – Ihr sollt uns nicht für dumm verkaufen, Ihr Poeten, Ihr!

Aber wer ist das denn jetzt? Das ist doch nicht der Dr. Ralph, das ist doch … Und wer hat bloß den Schlagzeuger rausgelassen?

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