Im Land der Schlaraffen

Die Geschichte vom Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen und Wein aus Quellen sprudelt, kennt jeder. Aber gleichzeitig ist klar, dass es sich um ein Märchen handelt. Auf dieser Welt aber tatsächlich vorhanden sind Läden, in denen die wunderbarsten Instrumente zu sehen, zu berühren und zu spielen sind. Wir in Deutschland kennen so etwas nur aus dem Internet und das Angebot mit den vielen Bildern versetzt uns in eine Art von Schlaraffenland-Gefühl. Obwohl alles, was dort zu sehen ist in den Online-Katalogen, natürlich bezahlt werden muss. Trotzdem. Allein der Gedanke, in einen solchen Laden einzutreten und alles genau untersuchen zu können, bleibt faszinierend.

Bill Graham, Kolumnist des „Mandolin Café“, hat ein solches Geschäft besucht, von dem auch wir Mandolinenliebhaber träumen: Elderly Instruments in Lansing/Michigan. Und auch er war dem Zauber erlegen, der sich in Gesellschaft feiner akustischer Instrumente entfaltet – wie sein Bericht zeigt. Ja, sowas hätten wir gern um die Ecke liegen. Es würde ein zweites Wohnzimmer, falls der Inhaber mitmachte. So aber holen wir uns die weite Welt per Internet ins Haus, surfen zu Gruhn Guitars und den Mandolin Brothers – und zu Elderly. Nur mal gucken. Ist auch viel besser so für die Geldbörse. Bill Graham hat übrigens bei Elderly gekauft, was wir auch immer kaufen bei solchen Gelegenheiten: einen Tuner und Saiten. So ganz mit leeren Händen will man dann doch nicht gehen.

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