Ein Rambler im Himmel

Im Alter von fast genau 76 Jahren ist am 7. August Mike Seeger in Lexington, Virginia, gestorben. Man darf ihn getrost als Legende der US-Folkmusik bezeichnen: Als Musiker, Liedersammler und wegen seiner zahlreichen Live-Aufnahmen alter Folk- und Bluegrasshelden genoss er hohes Ansehen. Seeger, Halbbruder von Pete, mischte als Mitglied der „New Lost City Ramblers“ beim Folk-Revival in New York mit; das war am Ende der 50er- und zu Beginn der 60er-Jahre. Seitdem hat er deutliche Spuren hinterlassen und wurde sechsmal für einen „Grammy“ nominiert. Genaueres findet sich auf seiner Website oder hier. Wie wichtig er für das Folkrevival in Greenwich Village war, lässt sich auch bei Bob Dylan in dessen Autobiografie „Chronicles“ nachlesen. Im vergangenen Jahr stand Mike Seeger als Mitglied der Band von Alison Krauss und Robert Plant auf der Bühne.

Außer jeder Menge anderer Instrumente spielte Seeger natürlich auch Mandoline. Bewegte Bilder dazu scheinen rar zu sein. In diesem Trailer zum Film „Always Been A Rambler“ taucht er aber mal ganz kurz mit Mando auf.

Und wenn das hier so weitergeht mit den Todesfällen, ändere ich die Blog-Farbe von Grün auf Schwarz.

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