Als John auf Bill traf #3

Es ist ja immer noch Buchmesse in Frankfurt. Deswegen folgt hier ein abschließender Blick ins Buch „Blaugrasmusik“ von John Fahey – ein entscheidender:

Wegen Don Owens [ein Bluegrass-DJ] und Dick Spottswood [ein Schallplattensammler] und Bill Monroe ist aus mir ein professioneller Gitarrist und Komponist geworden.
Was zur Hölle soll das für ein Leben sein?
Ich hätte ein Lochindieweltreißer werden können.
Also, laßt mich was sagen. Was Nützliches.
Falls ihr mal wo seid und so einer wie ich spielt eine verminderte Terz auf einer Mandoline und ein anderer irgendwas in e-Moll auf seiner Gitarre – lauft. Alles andere ist schlecht für die Umwelt.
Sucht nach einem Typen, der was Freundliches in Dur auf seinem Klavier klimpert.
Ein völlig ungefährliches Instrument.
Im Gegensatz zu einer Mandoline.
Nein.
Niemals.
Mandolinen und Banjos sind böse. Ich wußte es von Anfang an.
Blaugrasmusik ist die Musik des PAN.

Und der war bekanntlich der gefürchtete, aber gleichzeitig verehrte Hirtengott. Diese Textstelle dürfte besonders den Banjospielern gefallen, weil sie hier nicht allein die Bösen sind, sondern wir Mandolinista keinen Deut besser. Tja. Wie gut, dass wir wissen, dass es sich bei Literatur um reine Fantasie handelt (Suhrkamp 2005).

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