Wild toben auf der Bühne

Frei sein, noch nichtmal unbedingt high sein, aber dabei sein: das wollen wir Mandolinenspieler auf der Bühne. Vor allem Freiheit wäre schön, im Sinne von: Bewegungsfreiheit. Stattdessen hängt man als bewegungsunfähiger Sklave vor dem Mikrofon fest. Dabei gibt es so viele andere Möglichkeiten, zumindest theoretisch – Pickups eingebaut, Pickups an den Steg geklebt, Pickups an der Decke befestigt, Minimikro ins F-Loch geklemmt, Kontaktmikro auf Holz usw. usf. Wir sind alle frei, uns was auszusuchen. Das heißt, frei im Rahmen individueller finanzieller Möglichkeiten. Die wenigsten dürften in der Lage sein, sowas High-Endiges wie DPA-Mikrofone zu erwerben. Die Schertler-Mando-Pickups sind auch weit oben auf der Preisskala. Gibt´s vielleicht auch was Günstigeres, was die Mando trotzdem nach Mando klingen lässt? Der Markt ist groß, aber was taugt? Und von Zeit zu Zeit habe ich die Hoffnung, dass auf diesem Blog jemand vorbeischaut und etwas Schlaues mitzuteilen weiß – in diesem Fall zum Thema Pickup etc. Aber wahrscheinlich schreibt wieder kein Schwein … Dann geh ich eben gleich ins Mandolin Café und durchforste die ellenlangen Threads zum Thema. Und bin nachher verwirrter als vorher. Bei manchen Fragen gibt es nichts Schlimmeres als Internet-Foren. (Kann man sich da eigentlich auch mit Schweinegrippe anstecken? Bei so vielen Kontakten?)

dpas
Das Objekt feuchter Träume: DPA-Mikro 4061.

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