Freies Drehen für freie Bürger!

Nein, nicht dass ich alle paar Wochen die Saiten wechseln würde. Ist ja für einen Amateur auch nicht unbedingt nötig. Aber manchmal warte ich zu lang damit, wie ich nachher feststelle, wenn das Instrument klingt, als hätte es ein Schamane verzaubert! Und warum warte ich zu lang? Einmal natürlich, weil manche Saiten spürbar Geld kosten. Der andere Grund ist aber, dass ich immer noch keine vernünftige Saitenkurbel für Mandolinen habe. Mein Teil von Planet Waves passt zwar genau auf die Mando-Mechanik, scheitert aber am neuralgischen Punkt einer F-Mando: dem Knopf für die zweite D-Saite und dem für die erste A-Saite. Da macht´s nämlich boing! Da hängt das Ding an der jeweils oberen Mechanik fest. Nun kann man die Kurbel etwas herausziehen und haarscharf an den oberen Knöpfen vorbeischliddern, aber schwups! ist die Kurbel auch schon ab! Muss das denn wirklich sein?

Planet Waves bietet auch den „Pro-Winder“ an, aber ob der genügend Spiel hat für das geschilderte Problem? Einen zumindest gibt´s, den „MandoCrank“, der saust auf der Website des Herstellers „Bluegrass Pilots“ wie ein Weltmeister an der potenziellen Kollisionsstelle vorbei, als wäre das nix! Aber wie sieht das Teil aus? Gibt´s das nicht nüchterner? Jedenfalls scheint der MandoCrank derzeit nicht lieferbar zu sein – da hat offenbar jemand was richtig gemacht und eine Nische gefüllt. Oder was gibt´s sonst noch für verlässliche Saitenkurbeln für die Mandolinista? Damit könnte man zu Weihnachten einen Strom von Freudentränen bei der Klientel auslösen.


Beim MandoCrank geht´s rund!

7 Gedanken zu „Freies Drehen für freie Bürger!

  1. Ja, stimmt. Mit der Hand drehen / Saiten aufziehen kann man machen. Aber bei der Mando Saiten wechseln ist so wie so eine Strafarbeit. Und manuell ist es die Hölle.

  2. Ich verstehe das auch nicht – man müsste ja nur den vorderen Teil der Kurbel um einen Zentimeter länger machen und das Problem wäre gelöst. Ich ärgere mich auch immer (wenn ich mal wieder die Saiten wechsle) über dieses Problem. Wobei ich die Kurbel meistens nur verwende um die Saiten runter zu machen, beim neu spannen verwende ich die Finger und spanne die Saiten langsam abwechselnd nach und nach bis es stimmt.

  3. Naja, es gibt schon Kurbeln, die so gestaltet sind, dass sie bei der F5 passen ohne ständiges Hängenbleiben an der Nachbarmechanik oder dem Holz. Auch für wenig Geld und in einfachem Design.

  4. Also, auf der Kurbel steht Dean Markley Turbotune. Werde ich vermutlich von Martin Hense haben. Die Welle, also das, was man auf den Knopf der Mechanik steckt, ist verlängert. Damit gibts eigentlich keine Probleme. Bekomme ich jetzt Werbungstandieme?

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