Was Schönes zu zweit

Sie sollen auf keinen Fall vergessen werden in unserem Rückblick auf das Jamboree-Konzert am 6. Dezember in Bonn: Beverly Smith & Carl Jones. Wenn man gewohnt ist, dass es rockt und choppt und abgeht wie Schmidts Katze, dann konnte man vorher vielleicht etwas skeptisch sein, ob es einem gefallen würde. Aber die beiden eröffneten den Abend auf sympathische Weise – still, bescheiden, geschmackvoll lieferten sie den Oldtime-Part im Festival-Reigen. Auf ihren alten Instrumenten spielten Beverly und Carl beispielsweise Songs der Carter Family („Carter´s Blues“), der Delmore Brothers und eigene Stücke: dezent, zurückgenommen, mit feinen kleinen Soli und angenehmem zweistimmigen Gesang. Besonders hübsch und irgendwann auch garantiert passend zum Wetter: „Snowflake“, ein melodischer Lobpreis des Winters. Und wäre Carl nicht erst vor kurzem umgezogen, hätte er auch noch Zeit gefunden, vorab hier im Blog was über seine Mandoline zu erzählen, eine alte Gibson. Ist entschuldigt. Vielleicht kann man´s noch nachreichen.

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