Siegreiche Krähe

Vergangene Nacht war nicht nur Schneechaos-Nacht, sondern auch Grammy-Nacht. Und wie jedes Jahr gab´s die Musik-Oscars auch für Produktionen aus dem Americana-Bereich. Gleich mal als erstes die Kategorie: bestes Bluegrass-Album. Gewonnen hat Steve Martin mit seiner CD „The Crow. New Songs For The 5-String Banjo“. Jetzt fehlt ihm nur noch ein Film-Oscar! Dann hat der vormalige „The Band“-Schlagzeuger Levon Helm einen Grammy der Abteilung „Best Americana Album“ abgesahnt für „Electric Dirt“ – und damit weitere Nominierte wie Bob Dylan und Wilco hinter sich gelassen. Ist auch tatsächlich eine schöne, stilistisch sehr vielfältige CD von Herrn Helm, der ja der Mandoline sehr zugetan ist.

Weitere Grammys gingen an: den guten alten Ramblin‘ Jack Elliott für „A Stranger Here“ („Best Traditional Blues Album“); den guten alten Loudon Wainwright III. für „High Wide & Handsome: The Charlie Poole Project“ („Best Traditional Folk Album“); Steve Earle für „Townes“ („Best Contemporary Folk Album“); „The Complete Chess Masters“ („Best Historical Album“). Unsere Freundinnen Alison Brown und Sarah Jarosz, die in der Kategorie „Best Country Instrumental Performance“ nominiert waren, gingen leider leer aus.

Die Zeremonie fand statt in Los Angeles, wo man glaube ich niemandem erzählen muss, dass hier gerade Schnee auf Lastwagen verladen und weggefahren wird – er wird es nicht verstehen. Groteske Welt.

Krähe am Banjo!

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