Comeback der 1500?

Eigentlich hatte ich geglaubt, die Herolde in aller Welt rufen zu hören, wenn es soweit ist: „Es gibt wieder eine Kentucky KM-1500!“ Aber alles war still. Trotzdem, es ist wahr: Auf der Saga-Website findet sich eine Anpreisung des wiederaufgelegten, legendären Modells. Alles vom Feinsten, so steht es dort geschrieben, samt Decke aus Adirondack-Fichte. Der Listenpreis kann sich allerdings auch sehen lassen: Fast 3000 US-Dollar ruft Saga dafür auf! Im Mandolin Café wird verhalten über das neue Instrument debattiert – viele halten es nur für eine aufgepeppte KM-1000, die ja wesentlich weniger kostet. Irgendwer weist darauf hin, dass das Griffbrett abgerundet ist. Das wäre immerhin eine Abweichung von der 1000er. Und ich finde, Radius-Griffbretter erleichtern die Spielbarkeit. Nach wie vor lässt Saga aber nicht von dem Wurmfortsatz am Griffbrett ab – ärgerlich eigentlich. Immerhin: Es ist anzunehmen, dass die neue KM-1500 nächste Woche auf der Frankfurter Musikmesse präsentiert wird – eine Gelegenheit, dem Teil mal ansatzweise auf den Grund zu gehen. Hier ein Foto einzuklinken, wäre sinnlos: Das Bildmaterial auf der Saga-Website ist vollkommen unattraktiv. Vielleicht sollte ihnen mal jemand Bescheid stoßen, dass sich als edel angepriesene Instrumente besser verkaufen lassen, wenn man sie auch edel präsentiert.

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