Große Geschwister

Bei manchen Familien ist es so: Wenn man ein Mitglied kennt, will man den anderen gar nicht mehr begegnen. Bei der Mandolinen-Familie geht´s mir genau andersrum: Wenn das kleinste Mitglied schon so niedlich ist, wie sind dann erst die großen Verwandten? Auf der Musikmesse habe ich mich beispielsweise mit Irish Bouzoukis amüsiert – was für eine Klangwand! Die Mensur allerdings scheint mir für meine kleinen Hände doch etwas groß. Eine Oktavmandoline bzw. Oktavmandola wäre da schon passender. Aber ist es in Deutschland schon schwierig, in einem Laden mehrere gute Mandolinen zu finden, steigert sich der Schwierigkeitsgrad bei den oktavierten Geschwistern nochmals deutlich. Instrumente der englischen Firma Fylde beispielsweise kann man hierzulande lange suchen. Und wenn man ein neues Feld für sich auftut, will man ja erstmal ein paar Teile testen, um ein Gefühl für Qualität und Sound zu bekommen. Schwierig, schwierig. Aber wenn das Oktavfieber erstmal ausgebrochen ist, wer weiß, wo das endet. Bei einer Bestellung bei Albert & Müller? Beim hemmungslosen Import aus England? Mit dem Kauf einer Weber unter Auflösung sämtlicher Rücklagen? Ach, wer weiß.


Oktav-Mandoline von Fylde – fremd in Deutschland.

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