So klingt europäisches Handwerk

Langsam, aber sicher wird dem ambitionierten Mandolinen-Amateur bzw. Semiprofi ein attraktives Angebot im noch bezahlbaren Preisbereich um 2500 Euro unterbreitet. Nicht nur Gibson hat sich mit seinen Jam-Master-Instrumenten bei guter Qualität in diese Dimension herabbegeben, auch die tschechischen Manufakturen bieten hervorragende Modelle, etwa Furch oder Prucha. Letzterer zeigte auf der jüngsten Musikmesse am Main seine FT5 Special, die viel Lob einheimsen konnte – eben auch für den attraktiven Preis in der Mitte zwischen 2000 und 3000 Euro. Etwas teurer ist die Special mit Decke aus Zeder, die auf der Prucha-Website nicht nur bestaunt, sondern auch belauscht werden kann: MP3s geben den Charakter des Instruments wieder. Und der klingt tatsächlich sehr schön. Begehrenswerte Stücke aus Tschechien also, gegen die das Kentucky-Edelteil aus China, die neue KM-1500 in ebenjener Preisklasse, in Konkurrenz tritt. Vielleicht also werden sich künftig immer mehr Europäer für hier hergestellte Mandos entscheiden – in dieser Qualitätsklasse fallen offenbar Preisvorteile fernöstlicher Fertigung nicht mehr so ins Gewicht. Und wenn dann bei der Prucha noch die Abdeckung des Trussrod etwas dezenter ausfallen würde …


Edles Teil, lieber Jarda Prucha!

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