Bluegrass, Rum und schöne Frauen

Tralala, Bacardi-Rum, tralala Bacardi Ruhummm, tralala … Oh, Verzeihung. Ich war gerade in Gedanken noch auf dem Festivalgelände von GrevenGrass – Klinik unter Palmen ist nichts dagegen! Am Ufer der Grevener Ems entfaltet sich karibisches Flair mit Bambushütten und ausladenden Liegen. Es gibt Pizza-, Pommes- und Bierstand nebst einer tropischen Bar und dazu jede Menge Sonne. Ach so: und Bluegrass auch. Ob der gemeine Grevener allerdings deshalb das Gelände aufsucht? Jedenfalls kann sich der Freund der amerikanischen Volksmusik noch heute den ganzen Nachmittag und Abend dort umtun. Mit Einbruch der Dämmerung werden auch die Looping Brothers mit ihrem Gast-Banjospieler Jerry Wayne Johnson wieder auf der Bühne stehen. Gestern eröffneten sie das Festival in gewohnt lässig-lustiger Manier. Uli Sieker ist nicht nur an der Mandoline gleichsam unbezahlbar. Auch seine Moderation ist Gold wert. Dabei nimmt er allerdings keine Rücksicht auf zarte Gemüter. Als Gitarrist Matthias Malcher aus dem Nachbarort Lengerich davon schwärmte, dass in seiner Heimat so ein schönes Festival wie ein Pilz aus dem Boden geschossen sei, hörte man´s von links brummen: „Schimmelpilz“. So isser, der Mando-Mann.


Die Loopings im Dienste des örtlichen Handwerks.

Ein Gedanke zu „Bluegrass, Rum und schöne Frauen

  1. Ja der Jerry! Ich hatte mal das Vergnügen einer Session mit ihm! Sein erster Satz:“ Let´s start with something slow!“. Und dann legte er los! Mann, der kann banjoieren!

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