Ruhig bleiben mit J. J.

„Es ist schon verrückt, was der Fußball aus mir macht“, sagte einst Oliver Kahn. Recht hat er. Frage nicht, was Du aus dem Fußball machen kannst. Frage, was der Fußball aus Dir macht. Aus mir macht er – kombiniert mit großer Hitze – einen von Spieltag zu Spieltag denkenden Menschen, dessen Gedanken darum kreisen, wie er am besten jede Aufregung vermeiden kann, um nicht schon wieder in Schweiß auszubrechen. An Musik steht ihm der Gedanke sehr stark nach J. J. Cale oder auch Steely Dan, aber gar nicht nach hektischem Bluegrass mit pfeilschnellen Soli. Viel zu anstrengend. Sommer-Bluegrass muss absolut laid-back rüberkommen, aber gibt es das überhaupt? Mandoline üben mag ich gerade auch nicht. Allein beim Gedanken an „Aufwärmübungen“ bilden sich schon Tropfen auf der Stirn. Die Übersetzung „warm-up exercises“ hat keinen anderen Effekt. Ach J. J. Cale: bloß keinen Ton zu viel spielen und bloß nicht zu schnell. Mein Sommerheld!

Ein Gedanke zu „Ruhig bleiben mit J. J.

  1. Wo ist denn jetzt der Bezug zur Mando oder zum Bluegrass? Aber die Mucke ist echt relaxt.

    Keine Lust zum Mando-Üben? Ich wünschte, ich hätte genügend Zeit dafür! Lust ist kein Problem.

    Keinen Bock mehr auf heißes Wetter? Ich sach nur: endlich Sommer! Hoffentlich bis Ende November!

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