Joan und die starken Männer

Auf arte läuft ja wieder ein „Summer of …“, in diesem Jahr jeden Donnerstagabend der „Summer of the 60´s„. In diesem Umfeld habe ich jetzt eine Biographie über Joan Baez gesehen, in der auch Ausschnitte einer aktuellen Tour zu sehen waren. Und was soll ich sagen? Sie hat tatsächlich einen Mandolinenspieler in ihren Reihen: Dirk Powell. Der kann aber auch Banjo, Akkordeon oder Fiddle spielen – sind ja irgendwie auch alles die gleichen Instrumente, pah. Mir sagte der Name nichts, aber ein Blick auf seine Website zeigt gleich, dass man es mit einem gern gebuchten Musiker zu tun hat. Wer die Bühne mit Leuten wie Sting, T-Bone Burnett, Loretta Lynn und Jack White teilt, darf sich wohl zu den Großen zählen. Das gilt für den Linkshänder an der Gitarre aus Joans Band aber genauso: John Doyle spielte ansonsten bei Solas, ist aber allgemein als Session-Musiker gefragt. Auf seiner zweiten CD Wayward Son sind zum Beispiel die Gastmusiker Kate Rusby, Alison Brown oder Tim O’Brien vertreten. Und bei Frau Baez spielt er gelegentlich auch eine Oktavmandoline – kann aber auch ne Bouzouki sein, ich konnt´s nicht genau erkennen. Jedenfalls gehört der Mann hier ins Blog.

Heute abend um 23:35 Uhr läuft übrigens Hearts of Gold, ein Konzertfilm, der Neil Youngs Auftritt von 2005 im legendären Ryman Auditorium in Nashville dokumentiert.

Ein Gedanke zu „Joan und die starken Männer

  1. Auch gesehen – eine klasse Doku, auch wenn man wie ich kein unbedingter Baez-Fan ist. Die neue, alte Joan Baez klingt deutlich zugänglicher als in ihren frühen Sopran-Jahren. Auf die Wiederholung bei Arte achten.

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