Frauen vor, noch ein Tor

Es könnte gewisse Vorteile mit sich bringen, wenn eine Band ihren eigenen Schlachtruf hat. Bei Konzerten wäre es den Zuschauern beispielsweise möglich, schon eine halbe Stunde vor Beginn die jeweilige Parole zu skandieren. Außerdem wäre es bestimmt cool, wenn man im Bandbus durch einen Ort fahren würde und am Straßenrand ständen die Mädchen mit jenem Schlachtruf auf den Lippen. Im Falle von Della Mae dürften es allerdings eher Jungs sein, die da lungern und „Hey hey, Della Mae“ kreischen. Denn das Quintett aus Boston besteht ausschließlich aus weiblichen Mitgliedern. Wer nun aber meint, das seien alles niedliche Häschen, die ein bisschen mit Bluegrassinstrumenten auf der Bühne herumturnen, liegt falsch: Die meisten der Musikerinnen haben bereits eine längere musikalische Biografie aufzuweisen. Mandolinistin Jenni Lynn Gardner etwa ist anerkannte Sessionmusikerin und bis hin zur Grand Ole Opry schon fast auf allen größeren US-Bühnen aufgetreten.

Zuletzt sorgten die Damen beim IBMA-Fest in Nashville für Furore. Ihr Bowling Green spielen sie hier mit Verstärkung von Brittany Haas (Crooked Still) und Alex Hargreaves (Sarah Jarosz Band). Wir üben dann schon mal: Hey ho, let´s go! Tschuldigung, falsche Band, also: Gabba Gabba Hey Hey! Verzeihung, wieder nix, jetz abba: Hey Hey, Della Mae!

 

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