Grinsender Nachwuchs

Während chinesische Kinder von kleinauf gebogen und gezogen werden, damit sie später als Olympiasieger im Kunstturnen ganz oben auf dem Treppchen stehen, scheinen brasilianische Eltern ihrem Nachwuchs zeitig die zarten kleinen Finger auf Stahlsaiten zu setzen und sie mit Elektroschocks zu schnellen Bewegungen zu zwingen. Wie anders ist es zu erklären, dass beispielsweise dieser freche kleine Kerl, elf Jahre alt, derart spielt und auch noch den coolen Max mimt? Bandolim hin, Bandolim her: Muss man dabei so frech grinsen? Aber so isser, der Brasilianer: immer munter musizieren und dann, wenn er groß ist, den Frauen hinterherpfeifen. Ton ab.

2 Gedanken zu „Grinsender Nachwuchs

  1. Ich hasse YouTube !!!

    Die gute alte Zeiten wo man gedacht hätte man wäre
    der beste der Welt, waren besser.😉

    Ich werde nie wieder Assanhado spielen !!!
    (auf jeden fall so lange, bis ich deises Video wieder vergessen habe).

    Mando-Gruß !!!!
    – Jesper Rübner-Petersen

  2. Es ist immer problematisch zu denken, man wäre der Beste der Welt. Dann hat man kein Entwicklungspotential mehr.
    Mir geht es immer wieder so, dass ich bei einem Instrumentalisten denke: Besser geht es nicht, schneller geht es nicht, geschmackvoller geht es nicht usw. Es geht doch. Dies Frage ist dann: Wo ist eigentlich das Ende der Fahnenstange. Was kommt nach einem Chris Thile oder einer Sierra Hull oder oder oder?
    Und da ich mich in meinem Alter langsamer entwickle, wird logischer Weise der Abstand auch immer größer. Welche Vorbilder kann ich mir dann noch nehmen ohne zu großen Frust?

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