Quicksilver an der Bühnendecke

Entwarnung! Voller Angst hatte ich mich neulich gefragt, was passiert, wenn beim Bühler Bluegrass-Festival einer von Doyle Lawsons Quicksilver-Musikern stürzt, zerbricht und so giftige Dämpfe freisetzt. Dass diese Angst keineswegs aus der Luft gegriffen war, zeigt sich an einer Mitteilung von Festival-Organisator Walter Fuchs, der offenbar, die Gefahr vor Augen, schon jetzt Gegenmaßnahmen vorgesehen hat. Walter Fuchs schreibt zu unser aller Beruhigung:

Wir denken ja immer an alles und haben bereits bei Vertragsunterzeichnung mit Lawson und seinen Quecksilbermännern eine Quicksilver Task Force in der Landeshauptstadt Stuttgart für den Samstagabend bestellt, die sofort nach der Zersplitterung eines oder mehrerer Quecksilbermusiker einschreiten könnte. Doch die Gefahr einer solchen Katastrophe ist gering, da vorsorglich jeder der kräftigen, üppig mit dem genannten Gift gefüllten Burschen an einer von der Bühnendecke herabhängenden Leine befestigt ist. Sobald sich der betreffende Musiker zu hektisch bewegt und ins Schleudern gerät, wird er automatisch zur Bühnendecke hochgezogen, wo er ungestört weiter musizieren kann und es somit auch zu keiner störenden Unterbrechung der Aufführung kommt.

Das nenne ich mal verantwortungsvolle Festival-Organisation! Hoffen wir, dass bis dahin kein Dioxin in Bluegrass-Musikern nachgewiesen wird – das könnte wieder alles gefährden.

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