Brodelndes Jamboree

Das ganze Wochenende habe ich in der Gerüchteküche gestanden und sie zum Brodeln gebracht! Was dabei herausgekommen ist? Das Line-up fürs nächste Bluegrass Jamboree im kommenden Dezember! Denn wie heißt es so schön nach Sepp Herberger, dem Vater des deutschen Bluegrass: Nach dem Jamboree ist vor dem Jamboree. Weil es so schön geköchelt hat, kann ich schonmal auf eine wunderbar abwechslungsreiche Mischung hinweisen, die uns Rainer Zellner Ende des Jahres wahrscheinlich präsentieren wird.

Wie bereits Tradition, wird einer der drei Acts ein Duo sein, das vorwiegend dem Oldtime-Lager verpflichtet ist. Diesmal kommen Cahalen Morrison und Eli West, und was von den beiden Männern auf der Website zu hören ist, klingt durchaus beeindruckend. Multiinstrumentalist Cahalen (was für ein Vorname!) und sein Partner bieten so viel Abwechslung, wie es ein Duo nur kann – von Oldtime über Countryblues bis Folk reicht die Bandbreite. Slidegitarren, Banjos, Mandolinen, Gitarren: All das kommt zum Einsatz, und zwar überzeugend.

Dann werden The Deadly Gentlemen auf dem Programm stehen, die bekanntlich ihre akustische Musik mit Elementen aus Hip Hop und weiteren aufputschenden Ingredienzien mischen. Wer´s genauer wissen will – ihre neue CD steht kostenlos zum Download auf deren Website bereit. Einige der Musiker sind alte Bekannte, etwa Banjospieler Greg Liszt (Crooked Still, Springsteens Seeger Sessions) und Sam Grisman, Davids Leibesfrucht. Bei dem weiß man aber nie so genau, ob er mit den Gentlemen unterwegs ist oder gerade wieder den Bass in seines Vaters Band zupft. Wir lassen uns überraschen.

Fehlt noch die dritte Band. Und die besteht mit Della Mae ausschließlich aus Frauen! Wer könnte da etwas gegen haben? Zumal die Damen auch noch Musik machen können. In den USA tauchen sie mittlerweile schon bei großen namhaften Festivals auf, spielen beispielsweise in diesem Jahr das RockyGrass Bluegrass Festival. Und Mike Marshall haben sie auch gefallen. Aber wehe mir kommt zu Ohren, dass sich die Herren im Publikum die Bandmitglieder anschauen, als ob es die Spice Girls wären! Von wegen: Mir gefällt die Rothaarige am besten! – Nein, die Brünette ist´s! Ihr Leser hier habt sowieso keine Wahl und müsst Jenni Lyn Gardner wählen: Die spielt nämlich Mandoline im Quintett. Und nun nach so vielen Worten noch ein paar Takte Musik.

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