Die Flitsch in der Literatur

Schade, sehr schade. Jetzt wird der Süper Hans im WDR gefeiert, weil er am 15. März 75 Jahre alt wird. Offenbar aber hat noch niemand den Musiker, also den Mandolinenspieler Süper in den Fokus genommen. Alle schwärmen davon, was für ein toller Musiker der Mann ist, aber wer fragt da mal in die Tiefe? Ich hätte ja jetzt gern mal eine Dokumentation gesehen über seine Mandolinen, seine Art zu spielen, seinen musikalischen Background. Stattdessen nur Andeutungen. Stattdessen die 1397. Wiederholung der Ei-Sketsche. Ja, zugegeben, es wäre wohl zuviel verlangt, den Mann mal speziell als Mandolinenspieler zu beleuchten. Vielleicht wäre das ja auch die Aufgabe dieses Blogs?! Aber so leicht ist an den Mann nicht ranzukommen. Jedenfalls habe ich auch dieses Jahr wieder vergeblich versucht, seinen Stil irgendwie zu kopieren. Aber nichts hat wirklich so geklungen wie das Geflitsche vom Süper Häns. Er könnte ja mal in seiner spanischen Residenz ein Lehrbuch schreiben: The Hans Süper Mandolin Method. Ich würd´s kaufen. Bis dahin gibt´s seit Kurzem eine Biografie, geschrieben von Helmut Frangenberg, Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers: Hans Süper. Mein Leben mit der Flitsch. Das Buch enthält sogar eine CD und ist auch noch nach Aschermittwoch erhältlich.


Verlag: Kiepenheuer & Witsch, Preis: 17,99 Euro.

3 Gedanken zu „Die Flitsch in der Literatur

  1. Ich habe mir auch zwei Tage lang Hans Süper im WDR angesehen, und vermisse ebenso einmal einen Blick auf Süper als Mandolinenspieler. Immerhin gab es in der einen Doku ein paar Lieder mit Mandoline (und ohne zuvor minutenlangen Sketch mit Ei und Zimmermään…“)
    Die Spielweise erinnert mich etwas an die von Jethro Burns, im wesenlichen handelt es sich um leicht jazzige Akkorde und ab und zu Akkordzerlegungen.

  2. ja, ich hatte einmal das vergnügen ihn ( warscheinlich beim WDR ) zu sehen als er doch recht bluesig war. aber ich würde auch gerne mal mehr als karneval von ihm hören und sehen.
    gruß lothar

  3. Dank für die Erwähnung. Wer das Buch liest, sollte das Mandolinenspiel Süpers so gewürdigt finden, wie Ihr es hier bei den TV-Beiträgen vermisst habt. Mehrere Musiker kommen zu Wort und auch die CD widmet sich eigentlich ganz dem Musiker Hans Süper. LG aus Köln, Helmut Frangenberg

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