Kopf auf Kopf

Heute heißt es in Frankfurt am Main wieder einmal: Musikmesse! Zum weltweit größten Treffen der Branche werden sich wieder Tausende in den Messehallen einfinden, die vier Euro für zwei Frankfurter Würstchen und genauso viel für ein Bier bezahlen. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall kommt da auf einem Haufen zusammen, was man sonst nur durch stundenlanges Internet-Surfen zu sehen bekommt, aber eben nicht in die Hand. Natürlich will unsereins wissen, was es in Sachen Mandoline Neues gibt. Und da fiel mir doch gestern ein neues Instrument der Firma Saga Musical Instruments aus San Francisco auf: die KM-5000 für sage und schreibe 4495,- Dollar Listenpreis! Um was für ein merkwürdiges Tier handelt es sich da, wo doch bislang die KM-1500 für knapp 3000 Dollar das Topmodell gewesen ist?

Die Erklärung: Es handelt sich um ein Sondermodell aus Anlass des 100. Geburtstags von Bill Monroe, der in diesem Jahr gewürdigt wird. Und der Vater des Bluegrass findet sich tatsächlich abgebildet auf der Kopfplatte dieser Mando, deren Holz aus dem selben Wald stammen soll wie das der legendären Loars aus den 1920ern – nebst einer Decke aus Adirondack-Fichte. Alles vom Feinsten also. Aber wer kauft eine Kentucky-Mandoline zu diesem Preis? Wohl eher der geneigte Monroe-Fan und -Sammler in gutem Tuche. Mal sehen, ob die Saga-Leute tatsächlich eine KM-5000 mit über den großen Teich gebracht haben: Morgen weiß ich mehr!

Kopfplatte mit Kopf

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