Wohin am Wochenende?

Im Mai, da weiß der geneigte Bluegrass-Freund ja gar nicht, wo er zuerst hinfahren soll – Mai ist Bluegrass-Monat! Allerdings verschiebt sich der Mai dieses Jahr in den Juni, weil so spät erst Himmelfahrt und Pfingsten ist. Deswegen richten wir den Blick auf das nahe Liegende: das kommende Wochenende. Hoch her geht´s dann in Bühl, wo am Freitag die neunte Ausgabe des Internationalen Bühler Bluegrass-Festivals beginnt, und zwar mit Auftritten von Sunny Mountain Grass aus der Schweiz und Valery Smith & Liberty Pike aus den USA. Am Samstag dann müssen die Toy Hearts aus England und Redgrass aus Kanada richtig ran: gleich drei Auftritte am Vormittag, Nachmittag und Abend sind zu absolvieren. Dazu gesellen sich Special Consensus aus den USA und am Samstagabend der Top-Act – Doyle Lawson & Quicksilver. Sämtliche Infos gibt´s auf der Festivalseite.

Geradezu beschaulich mutet im Vergleich dazu das Banjoree an, das am Wochenende zum vierten Mal im westfälischen Hagen stattfindet. Vom 13. bis zum 15. Mai treffen sich nicht nur unsere liebsten Freunde, die Banjospieler. Nein, auch Vertreter anderer Instrumentengattungen sind willkommen und bekommen sogar Workshops angeboten. Na gut, will nicht übertreiben: Diesmal steht außer Banjo-Lektionen nur was für Dobro-Spieler auf dem Plan, dafür aber mit dem Dänen Nils Tuxen als Dozent, der ja auch schon mit Texas Lightning zusammen musiziert hat. Was mich zum dritten Großereignis des Wochenendes führt – obwohl: Darüber steht woanders schon genug geschrieben. Dann doch lieber mal beim Banjoree reinschauen.


War früher Banjospieler bei Jimmy Martin und ist am Wochenende in Bühl zugange: Doyle Lawson. Dann aber mit dem richtigen Instrument.

Ein Gedanke zu „Wohin am Wochenende?

  1. So, das Wochenende ist rum. Bühl ist vorbei.

    Ein schönes Festival. Gute Bands. Die Toy Hearts mag ich nicht. Ist aber Geschmacksache.

    Doyle Lawson. Mann, da weiß man, wo man eigentlich hin müsste! Gesang, Instrumente, Bühnenshow, Präsenz alles 12 Punkte. Interessant ist, dass Doyle Lawson der Chef und Namensgeber ist, aber eigentlich in seiner Band nur mitspielt. Ich bin kein Verfechter des traditionellen Bluegrass, aber das war ganz großes Kino! Und mit 67 Jahren noch so fit sein (auf der Mando) ist beneidenswert.

    Die Sessionszene in Bühl ist stark verbesserungsbedürftig. Das Wetter war nix. Also stand nur das Foyer zur Verfügung. Da bildet sich dann eine Session mit ca. 30 Musikern. Nicht wirklich Spaß bringend.

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