Lachen mit Steve #3

Zum Abschluss unserer kleinen Anekdoten-Reihe rund um Stephen Gilchrist folgt heute der dritte Teil: Es geht um die Mandoline mit der Nummer 500.

Nur zum persönlichen Gebrauch bestimmt – das war die F-Mando von Gilchrist mit der laufenden Nummer 500. Der Meister beging allerdings den Fehler, das Instrument auf eine Reise nach Nashville mitzunehmen, wo es Mike Compton in die Hände fiel, der überhaupt nicht mehr davon lassen konnte und offenbar so lange gequengelt hat, bis er die #500 behalten durfte. Er hat sie dann auch einige Jahre gespielt, beispielsweise auf dem Soundtrack von O Brother, where art thou?. In der Zwischenzeit hatte Stephen Gilchrist eine andere Mandoline zum persönlichen Gebrauch gebaut – doch auch die kam dem gierigen Compton unter die Augen und Ohren. Es wurde getauscht: Steve hatte seine #500 wieder!

Damit aber nicht genug. Längst hatte jemand anderes die #500 in den Blick genommen: Martino Coppo, Mandolinenspieler der italienischen Bluegrasser von Red Wine. Steve sollte ihm unbedingt Bescheid sagen, falls er diese Mando jemals verkaufen wollte. Er wollte im Grunde nicht, aber seine neue Werkstatt hatte noch kein Dach. Das war des Italieners Glück – er kaufte die #500 und Gilchrist konnte das Dach decken. Bislang ist nicht bekannt geworden, dass Martino die Gilchrist wieder hergegeben hätte. Von Australien nach Nashville nach Genova: Diese Mando hat die Welt gesehen.

  Mann mit Gilchrist hat gut lachen.

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