Avi bei der alten Tante

Manches bleibt, selbst in dieser wirren Welt. Dazu gehört die gute alte Tante Deutsche Grammophon. Dieses beruhigend altmodische gelbe Label! Natürlich ist die über 100 Jahre alte Gesellschaft längst in internationale Konzernstrukturen eingebunden, gehört unter das Dach von Universal Music. Trotzdem umgibt die DGG ein Hauch von Exklusivität und Anmut, von Konservativismus und guter alter Zeit. Was aber nicht heißt, dass nichts Neues passiert. Immerhin hat Sting bereits zwei CDs bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Und in diesem Monat verkündete das Label eine Weltsensation: Es hat zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Mandolinenspieler unter Vertrag genommen – den in Berlin lebenden Israeli Avi Avital! Über dessen Soloauftritt im Siegburger Stadtmuseum Mitte September haben wir hier berichtet. Sein erstes Album unter der altehrwürdigen Flagge wird eines mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach sein, unter Begleitung der Kammerakademie Potsdam. DGG-Präsident Michael Lang lobt Avi Avital als einen „bemerkenswerten Virtuosen, der im traditionellen Repertoire seines Instruments vollkommen zu Hause ist, aber auch ein besonders kommunikativer Pionier Neuer Musik“. Der Meister freut sich logischerweise über den Vertragsabschluss und verspricht, traditionelle und zeitgenössische Mandolinenmusik rund um die Welt zu tragen. Mach et, Avi!

Die beiden haben´s geschafft

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