Mehr als zwei

Schon bei den vergangenen beiden Bluegrass Jamborees waren sie sowas wie die stillen Stars: die Duos, die traditionell das Festival eröffnen. Ob Beverly Smith & Carl Jones, Vida Wakeman & Jeff Burke oder gerade aktuell Cahalen Morrison & Eli West – es ist wunderbar zu erleben, wie zwei Leute einen ganzen Saal verzaubern. Und das Duo Morrison/West zeigt sich meisterlich vor allem in der Kunst, Atmosphäre zu erzeugen. Mal abgesehen von ihren ohnehin deutlichen instrumentalen Fähigkeiten. Sie müssen nur mit On God´s Rocky Shore beginnen, schon lauschen alle fasziniert. Eli West spielt dazu ein Mandocello von Fletcher Brock, das aussieht wie eine Jazzgitarre und wunderbar warm klingt. Dann noch ihre Version von Norman Blakes Church Street Blues und der Abend ist schon dein Freund. Zudem die a-capella-Nummer My Bloody Heart und jeder, der vorher noch nicht beeindruckt war, ist es jetzt. Ich kann dem Zitat von Tim O’Brien nur zustimmen: Cahalen and Eli are making music that the world needs.


Cahalen macht die Augen zu – geblendet von Elis schönem Mandocello.

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