Bis die Rosen entspringen

Es ist schon faszinierend, wer sich alles an deutschen Weihnachtsliedern zu schaffen gemacht hat. Nehmen wir nur mal als Beispiel das wunderbare Es ist ein Ros entsprungen, das uralte Lied aus dem 16. Jahrhundert. Eigentlich niemand aus der Schlagerszene, der es nicht zwischen die Lippen genommen hat: von Andrea Berg über Heintje und Peter Orloff, von Ireen Sheer über Freddy Quinn bis Wolle Petry und Tom Astor. Eine besonders feine Version gibt es von Johannes Heesters – sie klingt wie die Parodie eines Kammersängers. Angesichts dessen freut man sich förmlich über die Jungen Tenöre, Willy Schneider oder Peter Schreier, Letztere die Phantome meiner Kindheit. Wir könnten uns die Ros auch von Angelika Milster oder Roger Whittaker oder Vico Torriani anhören, aber ebenso von Karlchens Spieluhren Orchester, dem Mädchenchor Brixen und James Last. Endlos die Liste, unnütz, sie hier weiterzuführen. Wer bei amazon reinschaut, findet etliche Varianten. Immerhin sind auch die Ernsthaften darunter, etwa Ludwig Güttler oder der Leipziger Thomanerchor (obiger Peter Schreier gehört natürlich auch dazu). Was soll aber das Jammern, was das Lamentieren: Spielen wir das Lied doch einfach selbst! Eine einfache Variante für Mandoline findet sich hier. Schnell noch üben, dann kann Weihnachten kommen.

 

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