Adele: Demnächst mit Bluegrass-Grammy?

Daniel Mullins von Bluegrass Today flippt aus, wenn er in sich aufnimmt, was die sechsfache Grammy-Gewinnerin 2012, Adele, so tut und sagt – mit Blick auf Bluegrass. Nicht nur, dass sie den Steeldrivers-Song If It Hadn´t Been For Love aufgenommen hat (wir berichteten): Sie performte ihn auf ihrer Live-CD/DVD aus der Royal Albert Hall sogar komplett mit Banjo. Reicht aber immer noch nicht: Sie warb vor aller Öffentlichkeit für die Steeldrivers, die ja selbst nach dem Abgang von Chris Stapleton noch eine tolle Band sind. Nicht mehr zu steigern? Doch. Gegenüber dem englischen Boulevardblatt The Sun schwärmte Adele unter anderem für Bluegrass und kündigte an, ein Bluegrass-beeinflusstes Album aufnehmen zu wollen.

Das war dann doch zuviel für Daniel Mullins und viele andere. Sollte das wirklich passieren, so fantasieren sie, könnte das für Bluegrass einen ähnlichen Meilenstein bedeuten wie damals 1962, als Ray Charles seine Platte Modern Sounds In Country And Western Music vorlegte – Initiatalzündung für Leute, sich mit C&W zu befassen, die sowas sonst nie an ihre Ohren gelassen hätten. Es wäre der nächste große Schub für Bluegrass nach dem Oh-Brother-Soundtrack. Die Experten sind elektrisiert von dem Gedanken. Warten wir´s ab. Vielleicht redet ihre Plattenfirma Adele diese Idee noch aus. Vielleicht spielt sie 2013 aber auch beim Merlefest oder in Telluride, mit den Punch Brothers als Begleitband.


Bald bitte auch mit Mandoline! Musik ab 2:27

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