Musikalische Erdkunde

Das Jahr 2012 wird für die deutsche Bluegrass-Band Covered Grass eines mit vielen Höhepunkten – vor allem, weil viele Auftritte über das heimische Rheinland hinaus auf dem Plan stehen. Da ist an erster Stelle ihr Konzert auf der Hauptbühne der World of Bluegrass Ende September in Nashville zu nennen. Seit zwölf Jahren hat dort keine deutsche Band mehr gestanden, jetzt wurde Covered Grass zum Showcase der International Bluegrass Music Association eingeladen. Das muss so ähnlich sein wie für Deutschland beim Eurovision Song Contest anzutreten. Zuvor geht es Ende August ins nordirische Omagh zum dortigen Bluegrass-Festival. Außerdem steht noch das Musikfest Folk im Schlosshof in Bad Rappenau bei Heilbronn auf dem Programm – Ende Juni.

Bereits an diesem Wochenende wird die Band Samstag wie Sonntag beim GrevenGrass-Festival Open Air auftreten – was angesichts des Festival-Line-ups und des Wetterberichts ein schönes Ereignis zu werden verspricht. Tja, und beim diesjährigen EWOB-Festival im niederländischen Voorthuizen hat Covered Grass sich ebenfalls zum ersten Mal auf die Bühne gewagt: nachdem in den Vorjahren immer wieder Nachfragen an die Band gestellt wurden, warum sie denn nur draußen jammt und nicht drinnen auf der Bühne schwitzt. Es ist also ein Jahr der Premieren: EWOB, Greven, Omagh, Bad Rappenau und Nashville. Musikalische Erdkunde sozusagen.


Covered Grass vor knapp einer Woche auf der Bühne in Voorthuizen

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