Traurig, das mit Nils Koppruch

Nicht nur, dass Harry Valérien gestern abend gestorben ist, nein, für die Freunde der Americana-Musik deutscher Zunge ist es härter gekommen: Am vergangenen Mittwoch wurde der Hamburger Musiker Nils Koppruch tot aufgefunden. Harry war 88, Nils 46. Wer war Nils Koppruch? Sänger und Kopf der Band Fink und dann Solokünstler. Er mischte Folk, Rock, Country, Bluegrass zusammen und schrieb Texte, die oft haarscharf am Reim vorbeischrappten, aber trotzdem reimähnlichen Wohlklang verbreiteten. Nachrufe gibt es reichlich im Netz, hier ist einer. Zum Fink-Album Mondscheiner schrieb der deutsche Rolling Stone: Wieder erklingen Mandolinen und Mundharmonika, „und wieder“, so ahnt [Andreas] Voß, „wird den Leuten nichts Besseres einfallen, als uns eine Country-Band zu nennen.“ Wo doch nur Kraftwerks „Autobahn“ so grandios klingt, ab habe Willie Nelson den Klassiker neu vertont. Die Mandoline muss man sich hier unten dazudenken. Aber das dürfte uns nicht schwerfallen.

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