Held mit vielen Helden

2009 erhielt er den Titel Mandolinenspieler des Jahres bei den International Bluegrass Music Awards, 2010 war er mit Michael Cleveland bereits einmal beim Bluegrass Jamboree dabei: Jesse D. Brock. Zwei Jahre später unterstützt er nun die Band von Audie Blaylock an der Mandoline, reist morgen mit den Jungs in Deutschland an und ist ab Mittwoch im Dienst. Vorher hat er noch Zeit gefunden, Doppelstopp drei Fragen zu beantworten. Dabei ging es zunächst mal darum, wie er zur Mandoline gekommen ist: Ich hab mit Fiddle angefangen, neun Stunden genommen und gemerkt, dass mir die Geduld fehlt, um ernsthaft weiterzumachen. Ein paar Monate später hab ich mir eine Mandoline gepackt, die wichtigsten Akkorde G, C, D gelernt, dazu Rhythmus und Timing, und mich von da aus weiterentwickelt. Ich mag das sehr, weil ich mich wie ein echter Mannschaftsspieler fühle, abgesehen von meinen Soli.

Seine Vorbilder und Helden am Instrument? Sam Bush, Bill Monroe, Dempsey Young, Adam Steffey, Ronnie McCoury, David McLaughlin, Jimmy Gaudreau und and Nate Bray. Und beim Bluegrass Jamboree wird er wieder seine Gibson F5 spielen, das Sam-Bush-Modell aus dem Jahr 2002. Aufgezogen sind D’Addario J75er, die er mit zwei verschiedenen Picks zum Klingen bringt – nacheinander, versteht sich: einem Blue Chip 40, small triangle, und einem 1 mm dicken Dunlop-Nylon-Pick. Und damit zurück nach Hamburg.


Jesse D. Brock im Dienst mit seinem Sam-Bush-Modell

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