Plektren selbst lochen

Wir stehen kurz vor Eröffnung der Frankfurter Musikmesse an diesem Mittwoch. Auch die Zubehörspezialisten werden wieder am Start sein, darunter auch die Plektrumgeheimniskrämer. Dass die Firma Slam Design antritt, ist dagegen zu bezweifeln. Obwohl die Engländer mit dem Pickmaster ein fantastisches Gerät vertreiben – einen Plektrum-Locher! Einfach die noch gültige EC-Karte in den Locher legen, zudrücken: Fertig ist ein invididuelles und wertvolles Pick! Auf diese Weise lässt sich alles Mögliche zu Plecs verarbeiten, der Fantasie mögen keine Grenzen gesetzt sein. Der Pickmaster kostet so um die 20 Euro. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, was er durchs Selberlochen sparen kann. Von der aufkommenden Experimentierfreude ganz zu schweigen! Mögliche großartige Geschäftsmodelle tun sich auf! Wer jetzt loslegt, darf vielleicht im nächsten Jahr mit seinem eigenen Plektrenstand zur Musikmesse!

Vielleicht können nur Engländer auf die Idee kommen, so etwas zu vertreiben. Auch die übrigen Artikel aus ihrem Sortiment lassen sich vorzeigen, etwa der Bleistiftspitzer, der in den Hintern einer Plastikkatze eingelassen ist. Damit nicht genug: Die Katze miaut sogar, wenn man hinten was reinsteckt. Oder der Goldfisch-Badewannenstöpsel, mit einem ewig tauchenden Beschuppten, ganz zu schweigen vom Benedictaphone, einem Diktiergerät in Gestalt des pensionierten Papstes Benedikt – wahrscheinlich jetzt zum Ausverkaufspreis erhältlich. Das Leben wäre ärmer ohne Engländer.

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Immer feste druff – fertig ist das eigene Plec!

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