Dr Dim müss gommen!

Ein freundlicher Mensch auf dem EWOB-Festival in Voorthuizen hat meine Regal-Dobro gekauft. Vor etwa zwei Jahren hatte ich mir das Instrument zugelegt, weil ich derartig auf diese Klänge stehe. Aber als Mandolinen- und Gitarrenmann waren mir doch wohl zu viele Hürden zu überspringen: die Picks, der Steelbar … Nun ja, Geschichte. Das Geld kann ich gut gebrauchen, um demnächst die Bünde meiner Kentucky abrichten und den Wurmfortsatz herunterschleifen zu lassen – damit das Geklacker beim Spielen mal aufhört. Fretboard Extension, zu deutsch: lästiger Griffbrett-Wurm.

Nun, jedenfalls stellte sich heraus, dass der freundliche Käufer eine spezielle Mandoline dabei hatte: eine Nugget, und zwar das Tim O’Brien Signature Model. Also das schwarze A-Modell, was der Tim immer spielt. Ein sehr schönes und wohl klingendes Instrument. Ob die Mandolinen aber ihren Erbauer Mike Kemnitzer reich gemacht haben? Der freundliche Mann berichtete, dass Kemnitzer zwar eine Warteliste pflegt, die für etwa zwei Jahre Arbeit sichert. Dennoch befindet sich der Meister offenbar oft auf den Straßen, um Workshops zu geben in Sachen Mandolin Setup. So bleibt sein Name im Gespräch. Sind das eigentlich sächsische Mandolinen? Chemnitzer? Isch vrgäss den Nomen jädnfalls ni, weil jo dr Dim Ö’Breien drauf spielt. Und dass ist einer meiner Helden. Ich will ihn in Deutschland, im Konzert und in einem Workshop! Das muss doch zu machen sein! Ich bin sicher: Alle Leser dieses Blogs stellen sich als freiwillige Helfer zur Verfügung, sollte das klappen. Hier spielt er zusammen mit Chris Thile You Are My Flower.


Ausdrucken, Ausfüllen und dann in eine schwarze A-Mandoline kleben: fertig ist das Tim-O’Brien-Model!

Es tropft ins Loch

Lebt denn der alte Mando-Blog noch, Mando-Blog noch, Mando-Blog noch? Ja, er lebt noch! Aber in Zeiten fliegender Birkenstäube erlahmt sowohl die Lust am Bloggen als auch am Tremolieren. Es würde ja bei leicht gesenktem Kopf immer gleich von der Nase aufs Instrument tropfen. Dann läuft´s ins F-Loch und weiter ins Innere meiner geschätzen Mando und was es dann da anrichtet … Da muss ich mir bald wohl keinen Be-, sondern einen Entfeuchter für den Korpus besorgen. Wenigstens besteht das Instrument nicht aus Birkenholz, wer weiß, vielleicht könnte ich das Ding dann gar nicht mehr anfassen. Aber Instrumente aus Birke sind wohl relativ selten, jedenfalls bei Mandolinen. Ich lobe mir Ahorn, von dem hab ich noch nie Schnupfen bekommen, stattdessen aber schöne Töne. Fichte nicht zu vergessen, die Gute, völlig ungefährlich – es sei denn, ein Eichhörnchen würde zu sehr mit den Zapfen herumwirbeln, dann vielleicht käme es zu allergischen Reaktionen. Aber Eichhörnchen werden ja plattgefahren, trocknen anschließend und sehen aus wie eine F-Mando. Aber das Thema hatten wir hier ja schon …

Picken gegen die Leere

Dass die Wirtschaftskrise in den USA härtere Folgen hat als hierzulande, lesen und hören wir fast täglich. Letztlich sind die Leidtragenden drüben aber weit weg, anonym und ohne Gesicht, zumal wir mit unseren eigenen Problemen kämpfen. Vielleicht habe ich mich deswegen erschreckt, als ich gelesen habe, dass „Mandolin Café“-Kolumnist Bill Graham nach 25 Jahren seinen Job bei der Tageszeitung verloren hat. Ob aus Gründen der Wirtschaftskrise oder den generell schwächelnden Zeitungsmärkten: Es tut weh, wenn ein Mando-Bruder schreibt, dass er sich derzeit fühlt wie eine Hülle ohne Inhalt. Das Gefühl der Leere und die Vorstellung, nutzlos zu sein, dürfte vielen hier nicht unbekannt sein. Aus der Situation herauszufinden, wieder Mut zu schöpfen und Energie zu entwickeln fordert unsere gesamte Selbstdisziplin. Da tut es bestimmt gut, Zuspruch zu bekommen. Deswegen hier Bill Grahams E-Mail-Adresse: bgraham@mandolincafe.com. Damit sich die Hülle nach und nach wieder füllt.

Der einzig positive Nebeneffekt: In dieser persönlichen Krise hat er erfahren, was ihm seine Mandoline und sein Spiel bedeuten und welche hilfreiche Wirkung Erfolgserlebnisse auf dem Instrument haben können. Das ist ein Hoffnungsschimmer, der hoffentlich weiterleuchtet – egal, was sonst passiert.

Doppelstopp geht ins Café

Seit Stunden sitze ich da und klopfe mir ununterbrochen auf die Schulter. „Jetzt wirst Du berühmt“, sage ich mir dabei. Ja, jetzt ist es soweit: Ich tauche dort prominent auf, wo die gesamte Mandolinenwelt (vielleicht bis auf die klassische) hinschaut: im „Mandolin Café„. Und dazu noch in der gern gelesenen Kolumne von Bill Graham. Und warum? Weil ich neulich Bill eine Lobesmail geschrieben und ihm viel Geld überwiesen habe, um mich mal zu erwähnen. Halt, war ´n Scherz! Nur die Lobesmail stimmt, und die habe ich aus vollem Herzen verschickt, weil ich die Kolumne jedesmal irgendwie interessant finde. Ist mir schon öfters passiert, dass ich nach der Lektüre Musik oder Musik machen von einem anderen Standpunkt aus betrachtet habe (oder bewusster). Ich dachte es sei mal an der Zeit, Bill Graham dafür zu loben.

Bill Graham, Kolumnenschreiber und Musiker

Und dann das: Bill nutzt die Mail als Inspiration für seine aktuelle Kolumne namens „Beyond the holler, around the world„. Darin geht es darum, dass er sich klar wird, immer nur aus US-Sicht zu schreiben, wo die Mando doch die ganze Welt umspannt. Ich fände das jetzt nicht so tragisch, weil man als Bluegrass-Mando-Mensch ja gewohnt ist, den meisten Input aus den USA zu erhalten. Aber Bill hielt es wohl an der Zeit, den Blick weit über die Grenzen der Bundesstaaten zu lenken und zu würdigen, was dort draußen so alles passiert. Das finde ich nett. Und dann hat er noch auf dieses mein Weblog verlinkt. Was ja auch ziemlich nett ist und weswegen ich ja jetzt berühmt werde. Obwohl: Die Zahl der US-Amerikaner, die Deutsch können und die Kolumne lesen, dürfte überschaubar sein. Trotzdem bin ich heute größer – mindestens zwei Zentimenter.

Innereien zur EWOB-Woche

Jetzt, wo die EWOB-Woche anbricht, gehen die Gedanken zurück ans Festival 2007. An Konzerte, Typen, ans Hotel, an die Hemmungen, vor so vielen scheinbaren Könnern die Mando auszupacken und zu spielen. Wenn ich hier zu Hause sitze, scheint es mir völlig easy zu sein, mitzujammen. Aber, schluck, wenn man dann erstmal da steht und sich der Eindruck einbrennt, dass alle anderen viel besser sind als man selbst, dann sieht die Sache anders aus. Es wird ein Experiment zu erfahren, wie sich das Innenleben so gestaltet mit einem Jahr mehr Erfahrung am Instrument und dem Wissen, dass dort nicht nur Sam Bushs und Ricky Scaggs´ rumlaufen. Klar, ich weiß, dass es nicht darum geht, andere zu beeindrucken. Der Spaß am gemeinsamen Bluegrassen sollte im Mittelpunkt stehen. Doch auch wenn ich weiß, dass es kein Wettbewerb ist, tauchen dennoch dieselben Gedanken auf, die einen bis heute daran hindern können, vor Fremden ein Instrument zu spielen. Als ob es um was ginge! Dahinter steckt letztlich immer die Angst, insgeheim von anderen ausgelacht zu werden. Aber in Voorthuizen wird hauptsächlich deshalb gelacht, weil alle Spaß an der Musik haben. Wir werden es ja erleben. Einige optische Eindrücke vom vergangenen Jahr finden sich auf der Röhre – auch wenn die meisten Aufnahmen (siehe oben) vermuten lassen, dass dort kaum Besucher waren. Das täuscht dann doch. Achtet drauf: Vielleicht findet Ihr Bekannte, die durchs Bild laufen!

Die Seiten der Saiten

Wer nichts zu sagen hat, soll schweigen. Heißt es. Aber dann dürfte ich jetzt nichts schreiben. Weil ich überhaupt nichts mitzuteilen habe, was das Thema dieses Blogs angeht. Zeitweise flutscht sie so durch, diese Leere. Obwohl es gar nicht so ist, dass ich das Instrument nicht mehr anfasse. Aber andere Ereignisse beanspruchen meine Aufmerksamkeit, ob sie die verdienen oder nicht. Zum Beispiel der gezogene Weisheitszahn gestern. Ich wollte das Ding gar nicht mit nach Haus nehmen. Aber jetzt fällt mir ein, dass ich mir vielleicht aus dem Bolzen ein neues Mando-Plektrum hätte feilen können. Plec aus Menschenzahn, uuuuh, wie gruselig! Okay, wenn´s drauf ankommt, vielleicht doch zu klein. Eins muss ich aber doch noch sagen: Neulich stand mal wieder ein Saitenwechsel an, von GHS Phosphor .011 auf Elixir Nanoweb .011, die schon länger bei mir lagen. Und irgendwie bin ich zwiegespalten: Die Elixirs sind recht flutschig, da fliegen die Fingerchen ganz schön durch die Gegend. Da werde ich nach einem erneuten Wechsel auf konventionelle Saiten bestimmt so ein „Stopper-Gefühl“ bekommen. Andererseits vermisse ich aber den warmen Ton der GHS. Oder bilde ich mir das nur ein? Die Elixirs klingen so hell, die GHS waren so anders. Na, erstmal bleibt das jetzt so. Ich werd ja nich die teuren Elixirs abziehen, da bin ich viel zu geizig für. Vielleicht verändern die sich mit zunehmender Spielzeit noch. Aber eins sind sie auf jeden Fall: komfortabel zu spielen. Im Gegenteil zu den D´Addario-Standards J 74, was für eine Mühe! Und so viel Hornhaut auf den Kuppen! Damit werd ich Fakir und geh zu Uri Geller. Dem trau ich´s zu, sogar die harten J 74er zu verbiegen.

Mittel gegen Neujahrsblues

Komisch, so ein Jahreswechsel. Im Grunde ist doch ein Tag wie der andere. Aber kaum steht eine neue Jahreszahl auf dem Kalender, stellt sich bei vielen großes Grübeln und Sinnieren ein. Plötzlich taucht die Sinnfrage auf, als ob sie uns zusammen mit dem ersten Kalenderblatt entgegenspringen würde. Müsste mit dem neuen Jahr nicht auch frische Energie strömen? Essig! Bei aller Verschiedenheit scheint der Neujahrsblues ein weltumspannendes Phänomen zu sein, bezogen auf Leben, Arbeit, Freizeit – auf alles eben. Mein Mandolinenfrust war jetzt nicht so stark wie schonmal, aber so ganz ohne ging es auch nicht ab. Da taucht aktuell im Mandolin Café ein Beitrag des Journalisten und Freizeitmandolinisten Bill Graham auf, der sich des Themas Instrumentenfrust annimmt und eingeht auf all die Selbstvorwürfe, warum man immer noch nicht besser spielt und immer noch keine Musiktheorie beherrscht und immer noch keine neuen Tunes in Angriff genommen hat. Und er zeigt, dass die Virtuosen der Szene nichts sind ohne die ganzen Hobby-Bluegrasser rund um den Globus. Denn anders als in der Pop- und Rockmusik musiziert der Großteil des Bluegrass-Publikums selbst. Und wenn alle Freizeitsambushsundchristhiles aufgeben würden, käme kaum noch jemand zu deren Konzerten. Auch mal gut zu hören.

Hopf mit neuem Knopf

Wir verfolgen in diesen Tagen das Schicksal einer alten Hopf-Mandoline. Nach 40 Jahren Dienst war ein Tuner-Knopf gebrochen – so ließ sie sich nur noch mit Zange stimmen. Um diesen unhaltbaren Zustand aus der Welt zu schaffen (und das Stimmen insgesamt zu erleichtern) hat sie nun neue Gotoh-Mechaniken verpasst bekommen: von mir höchstselbst! Jawohl, ich habe mich mit beiden linken Händen an die Reparatur gewagt. Zum Glück passten die Achsen (?) in die vorhandenen Löcher, nur zur Befestigung mussten die Schrauben an neue Stellen gesetzt werden. Mit ein wenig Vorbohren war auch das kein Problem. Nur die beigelegten Schrauben konnte ich nicht verwenden, die waren a bisserl lang und wären auf der anderen Seite wieder durchs Holz gekommen.

Nun ja, was soll ich sagen? Das sieht jetzt nicht ganz so schön aus wie vorher (die alten Dinger waren kleiner), aber es funktioniert alles bestens. Hab dann noch ein bisschen Steg-Schiebung betrieben und die Intonation eingestellt. Jetzt darf Hopf wieder ran. Mal sehen, was man damit Schönes spielen kann. Bei der Gelegenheit müsste ich mal rausfinden, ob solche Blogs wie dieser hier das Hinterlegen von O-Tönen erlauben – ich bin ja doch manchmal noch ein kleiner Dummer …

Hörgewohnheiten, sprunghafte

Weil ich mich hier immer wieder als Bluegrass-Möger zu erkennen gegeben habe und das logischerweise auch in der Natur dieses Blogs liegt, traue ich mich kaum, ein paar gegenläufige Zeilen zu schreiben. Aber in der letzten Zeit hat mein Interesse am Grass ein wenig Schaden genommen. Bitte jetzt keine Panik! Bl Bl – Blog bleibt! Nein, grundsätzlich möchte ich mal in die Runde werfen, wie das bei anderen so läuft. Bei mir lief es in der Vergangenheit immer in Phasen ab, das Musikhören. Da gab es nach den ersten Jahren mit Hitparadenklängen die Rockmusik, eine Jazzphase, eine mit viel afrikanischer Musik, auch mal Klassik, eine Folkphase, dann nochmal eine Punkphase usw. Resultat: Man hat mal an allen möglichen Musikformen und -richtungen geschnuppert und den Horizont erweitert. Aber dass ich seit 30 Jahren fortlaufend bei einem Stil geblieben wäre, kann ich nicht sagen. Sonst wäre ich zum Experten in irgendeiner Sache geworden. So bleibt´s beim Generalistentum.

Beim Bluegrass von einer Phase zu reden, wäre unzutreffend. Weil diese Phase schon relativ lange dauert (ist es dann eine Periode? Eine Ära?) – für meine Verhältnisse. Und die Zuneigung geht ja nicht weg. Aber kann es sein, dass man manchmal einfach Urlaub braucht nach zu intensiver Beschäftigung mit einer Musik? Dass mal ein Interregnum kommen muss, um manche Dinge wieder würdigen zu können? Ich weiß nicht, ob es so ist. Vieleicht handelt es sich auch um einen akuten Fall von frühseniler Sprunghaftigkeit und mangelndem Durchhaltevermögen. Aber es geht ja beim Musikhören und -machen nicht um einen Kampf (höchstens kurzfristig), sondern um freudige Veranstaltungen.

Jedenfalls habe ich immer Leute bewundert, die seit ihrer Jugendzeit an einer Sache konsequent drangeblieben sind – und heute über jede Menge Wissen oder spezielle Fähigkeiten verfügen. Nun, das ist die Sache der Generalisten-Psyche nicht. Der wird immer irgendwann langweilig, mehr oder weniger schnell. Der Song kann noch so toll sein, nach dem siebzehnten Hören kommt er zu den Ohren raus. Und mit Genres kann das ähnlich gehen. Niemand ist natürlich gezwungen, in einem Zeitabschnitt nur eine Art von Musik zu hören, da geht sicher auch einiges parallel. Das beantwortet aber nicht die Frage, ob das den Abnutzungseffekt stoppt und ob nicht trotzdem Ruhepausen eingelegt werden müssten. Das alles ist wahrscheinlich eine sehr persönliche Geschichte. Wäre trotzdem interessant zu erfahren, was die Gemeinde dazu denkt.

Und um Euch recht grüblerisch ins Wochenende zu entlassen, folgt hier noch der Sinnsuche-Song der „Indigo Girls“: „Closer to fine“ – mit Mando-Beteiligung (wenn auch nicht im Bild zu sehen).

Wir schreiben Tag 365

Heute, vor genau einem Jahr, ist ein neues Blog entstanden, auf das die Welt gewartet hatte: das Bluegrass-Mandolinen-Weblog „Doppelstopp“! Nur zur Erinnerung: Ihr lest es grad. Seit dem 30. August 2006 hat sich einiges getan – die durchgreifendste Änderung war sicher der Wechsel von „blogg.de“ zum neuen Provider „WordPress.com“. Wie feiert man einen solchen Geburtstag? Indem an die schönsten Einträge bzw. Posts der Vergangenheit erinnert wird? Oder an die unverschämtesten Kommentare? Auf jeden Fall mit einem dicken Dankeschön an die treuen Leserinnen und Leser! Auch wenn ich nicht nach Quote bezahlt werde – es macht auf jeden Fall mehr Spaß zu schreiben, wenn man gelesen wird. Die Einschaltzahlen sind dabei alles andere als konstant, wer weiß, woran es liegt. Der Knaller-Monat in einem Jahr Doppelstopp war jedenfalls der Juni dieses Jahres: 553 Besucher klickten 734 Artikel an. Das dürften die Stars in der Blogger-Szene locker pro Tag erreichen. Aber hier, in der Nische, reicht das als Anlass, eine Flasche Schnaps extra zu trinken. Wir dichten zum Geburtstag: „Es liest das Weblog Doppelstopp/bestimmt nicht der gemeine Mob.“

Manchmal habe ich zugegeben auch mit Tricks gearbeitet. Wenn Du zum Beispiel „Süße Sau“ in eine Überschrift nimmst, könnte es sein, dass Du einige Zugriffe mehr bekommst – von Leuten, die damit was anderes als eine schöne Mandoline verbinden. Man sollte so etwas aber nicht übertreiben. Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei Wörtern wie „Terror“, „Bombe“, „Taliban“, weil uns dann bald der Innenminister ausspäht. Dabei wissen wir doch alle: „Der Taliban, der Taliban/fasst keine Mandoline an.“ Aber sagt das mal dem Schäubchen.

Nein, Doppelstopp bleibt halbwegs seriös, je nach Tagesform. Der Beitrag hier drunter gibt davon Zeugnis ab. Fast das komplette erste Jahr lässt sich hier weiterhin nachlesen – soll mir mal einer beweisen, dass das nicht alles ernst gemeint war. Außerdem ist ja auch Nutzwertiges dabei. Nun gut. Die Kerzen ausgepustet, sich was gewünscht – aber morgen herrscht hier wieder Alltag. Jetzt nur noch das hier: Wie kommt man bloß darauf, ein solches Stück auf der Mando zu spielen? Jim Richter tut´s.