Leuchtende Augen beim Jamboree

Am vergangenen Sonntag ist in Kassel das letzte Konzert des „Bluegrass Jamboree“ gestiegen. Und am eisigen Montag hieß es nach 16 Tagen on the road Abschied nehmen voneinander. Es muss ein trauriges Auf Wiedersehen gewesen sein. Denn laut Tourveranstalter Rainer Zellner sind die beteiligten Künstler während ihrer gemeinsamen Zeit zu einer engen Gemeinschaft zusammengewachsen. Von „a lifetime experience“ war die Rede. Da konnten manche wohl nicht glauben, dass die Tour tatsächlich vorbei sein sollte. Inzwischen ist hoffentlich jeder trotz Flugchaos gut wieder zu Hause angekommen, um auszuruhen und Weihnachten zu feiern.

Doch offenbar wurde das Jamboree nicht nur für die Künstler zum Erlebnis. Auch das Publikum war nicht selten enthusiastisch gestimmt an den Abenden zwischen Basel und Hamburg, berichtet Rainer Zellner. Die Zuschauerresonanz übertraf teilweise seine Erwartungen: So waren am 19. Dezember in Kaarst über 400 Gäste im Saal! Für viele der Zuhörer stellte Bluegrass Neuland dar, umso erfreuter die Reaktionen. „Der CD-Verkauf war enorm“, bilanziert Zellner, “ und das Konzept des Jamboree hat überall funktioniert.“ Ein genauer Kassensturz steht zwar noch aus, doch er rechnet damit, auf plusminus Null herauszukommen – was er fürs erste Mal durchaus als Erfolg verbucht. Interesse gab es sogar von Seiten der Mainstream-Medien. So berichtete etwa NDR Info über die Tour, der „Zündfunk“ des Bayerischen Rundfunks beteiligte sich aktiv und die Tageszeitung „Darmstädter Echo“ lieferte gar umfangreiche Nachberichterstattung. Fürs nächste Jahr ist Rainer Zellner jedenfalls wesentlich wohler, auch weil die Veranstalter an den Orten sehr angetan waren: „Die Idee kommt an und die Leute finden die Musik klasse.“ Wir sind gespannt auf Dezember 2010.

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Ein Gedanke zu „Leuchtende Augen beim Jamboree

  1. das bluegrass jamboree war in der tat eine superveranstaltung. für bluegrasser die steep canyon rangers eine klasse truppe, aber die anderen waren auch sehens- und hörenswert.

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