Freude tötet Trübnis

Eine Hommage an den gestrigen Abend muss sein. Joy Kills Sorrow spielten in Heiligenhaus und präsentierten sich als eine der spannendsten jungen Akustik-Bands aus den USA. Eigenwillige Songs mit teils mehr, teils weniger Kanten, in denen sich die Einflüsse aus Pop, Folk, Jazz, Bluegrass, Country und Blues mischen; instrumentale Virtuosität, mal zum Gas geben, mal zu atmosphärischer Dichte genutzt: Das Quintett aus Boston hatte etliches zu bieten. Die Dynamik der Live-Performance, das Songwriting, die Arrangements – es lassen sich viele Pluspunkte aufzählen. Manches mag ein wenig akademisch oder verkopft erscheinen, insgesamt überwiegt aber der Zauber eines musikalischen Kollektivs, auf dessen zweites Album man eine gewisse Vorfreude entwickeln darf. Auch die Coverversionen des Abends wirkten wie JKS-Stücke und fügten sich organisch ein, etwa Hank Williams´ Weary Blues From Waitin´ oder – als Rausschmeißer – Jackson Brownes Doctor My Eyes. Und von Mandolinenspieler Jacob Jolliff wird hier noch zu reden sein. Ein paar JKS-Konzerttermine in Deutschland stehen noch aus …

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