Diskussionen im Chopping-Center

Ach die Musik, ach der Sonnenschein, ach der Wein! Da läuft das Leben doch ganz von allein. Da nehmen wir unsere Mandos zur Hand und forschen nach, an welcher Stelle sie am süßesten klingen. Also in welcher Entfernung zum Steg. Grüblerische Gedanken sind uns fern. Etwa solche Grübeleien, ob der Chop „feucht“ oder „trocken“ klingen soll. Die ältere Generation hat es angeblich gern ein bisschen nasser, also so, dass die Töne noch gut zu erkennen sind, der Akkord regelrecht hörbar. Die Jungen hingegen hauen furztrocken drauf und fungieren die Mando komplett zur Snare um. Da muss man eigentlich gar nicht mehr richtig greifen. Dazwischen liegt auch noch Land, also perkussiv spielen und trotzdem die Töne durchscheinen lassen. Aber was soll das Sinnieren, es gibt kein Richtig oder Falsch in dieser Frage, es geht um persönlichen Geschmack oder darum, was im Kontext der Musik gerade gefragt ist – ein holziges Flupp oder ein schratziges Brätsch! Oder gar klar klingende Akkorde, als Bett, wenn die Gitarre grad zum Solo unterwegs ist. Dies ist kein Tag für Dogmatiker. Wir liegen in der Februarsonne und lassen Nashville Nashville sein. Wir brauchen keine 40 Grad im Schatten für unser lockeres Leben. Dies als Gruß an drüben.

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